"9/11 – Die Geiseln des Terrors": Dokudrama mit Moritz Führmann: 105 Tage in Haft der Taliban
Fünf Wochen vor 9/11 wurden acht Entwicklungshelfer, darunter einige Deutsche, und 16 Ortskräfte in Afghanistan verhaftet.
Nach den al-Qaida-Anschlägen gerieten sie als "Verhandlungsmasse" in den Fokus der Weltpolitik.
Das zweiteilige Dokudrama "9/11 – Die Geiseln des Terrors" erzählt den Fall.
Sie wollten vor Ort Gutes tun.
Dennoch wurde eine Gruppe ausländischer Entwicklungshelfer – wohl aus taktischen Gründen – 2001 von den Taliban verhaftet.
Fünf Wochen vor den Terroranschlägen des 11.
September in den USA nahm man in Afghanistan acht Entwicklungshelfer und 16 Ortskräfte der Organisation Shelter Now International fest.
Der Vorwurf an die Organisation, in der einige deutsche Helferinnen und Helfer arbeiteten, lautete: Missionierung.
Den Ausländern und ihren Mitarbeitern drohte die Todesstrafe.
Nach den Anschlägen wurden diese Geiseln zur "Verhandlungsmasse" der Weltpolitik.
Trotzdem ist diese Geschichte heute weitgehend vergessen.
Im zweiteiligen Dokudrama "9/11 – Die Geiseln des Terrors" (ab Freitag, 4.
September, in der ZDF-Mediathek oder am Mittwoch, 9.
September, beide Teile ab 1.00 Uhr im ZDF) rekapitulieren die Filmemacher Ingo Helm (Doku) und Sabine Bernardi (Spielszenen) die mehr als 100 Tage dieser Geiselhaft – und der Politik um sie herum.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.