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Lautloses Ungetüm : Range Rover Electric erklimmt die Spitze mit Monster-Drehmoment

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Lautloses Ungetüm : Range Rover Electric erklimmt die Spitze mit Monster-Drehmoment

Nach Ankündigungen und noch mehr Ankündigungen steht der elektrisch angetriebene Range Rover in den Startlöchern. Diesmal wirklich. Jedoch hat das Werk erste Fahrten zunächst mit Entwicklungsautos absolvieren lassen. ntv.de hat eine Runde gedreht.

Land Rover kündigt ja schon lange einen rein elektrisch angetriebenen Range Rover an, sehr lange sogar. Und immer wieder feilen die Ingenieure an dem Projekt herum und heraus kam bisher - nichts. Aber das Tröstliche daran ist: Es ist einfach egal. Egal, weil die betuchten Kunden die Wartezeit versüßt bekommen mit unzähligen Range-Rover-Modellen. Angetrieben durch seidige Benziner bis hin zum begehrten Achtzylinder. Durch bärige Diesel oder eben spannende Plug-in-Hybride für Menschen, die ihren Sonnenstrom vom eigenen Dach besser verwerten möchten.

Ob das Range-Rover-EV nun ein oder anderthalb Jahre früher oder später kommt - nicht kriegsentscheidend. So viel zur Kundenperspektive. Doch für den Konzern ist das Produkt schon wichtig. CO2-Reduktion, Image und nicht zuletzt Geländekompetenz lassen den Stromer spannend erscheinen.

Doch nun soll er wirklich kommen, der Konfigurator ist scharfgestellt. Allein, ausgiebige Testfahrten werden weiterhin vertagt. Immerhin demonstriert der Hersteller inzwischen das fertig entwickelte Fahrzeug, wenngleich es sich bei den Testwagen noch um Prototypen handelt.

Warum hat es überhaupt so lange gedauert, bis das Auto bestellbar wurde? Darüber lässt sich lediglich spekulieren. Eine Erklärung könnte sein, dass der elektrische Range Rover wirklich perfekt werden sollte, denn der Wettbewerb hat gut vorgelegt. Und die Messlatte liegt hoch angesichts zahlreicher Konsorten aus deutschen Ingenieur-Häusern. BMW X5, Mercedes G-Klasse und Porsche Cayenne lassen grüßen. Sie alle sind zwar keine direkten Wettbewerber, aber doch Alternativen.

Also aufsitzen und das Antriebssystem des Range starten. Die Interieur-Umgebung ist schon mal nobel wie eh und je mit üppigsten Fauteuils, viel Holz und Leder plus ohne Ende Platz. Nur dass hintergründig kein Verbrenner surrt, sondern einfach nichts ertönt.

Wie von einer unsichtbaren Macht gezogen, setzt sich das tonnenschwere Ungetüm (genauere Zahlen folgen noch) in Bewegung. Und das ziemlich zügig, obwohl die Leistungswerte gar nicht mal so abgehoben ausfallen, wie man womöglich vermutet hätte. Es gibt eine schwächere Variante mit 450 und eine stärkere - die hier gefahrene - mit 550 PS. Das entspricht exakt dem Output des achtzylindrigen SV. Bloß, dass dieser 100 Newtonmeter weniger Drehmoment liefert, der EV kommt nämlich auf 850. Damit ist er bestens gewappnet, um die Spitze steiler Hänge zu erklimmen, selbst wenn dieser Weg noch mit Felsen gesäumt sein sollte. Und so lotst mich der Instruktor nämlich auf exakt solch einen Pfad, um zu zeigen, was dieser Range unter Schwerstbedingungen kann.

Nämlich in erster Linie seine Kraft ziemlich präzise dosieren. Wobei dieser Range bloß zwei unabhängige und nicht vier Permanentmagnet-Synchronmaschinen unter dem Blechkleid trägt. Das heißt, die Momente zwischen den Rädern einer Achse müssen noch nach alter Manier mechanisch verteilt werden.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.n-tv.de — der Inhalt gehört n-tv.

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