0:3 in Bielefeld - So wird es eng für Energie in der 2. Liga
Zweitliga-Aufsteiger FC Energie Cottbus hat wenige Tage nach dem Verletzungsschock um Torjäger Erik Engelhardt den nächsten Dämpfer kassiert. Die Brandenburger verloren am zweiten Spieltag bei Arminia Bielefeld mit 0:3 (0:2). Ihr erstes Spiel hatte die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz am vergangenen Wochenende gegen Hannover gewonnen.
Die Ostwestfalen unter dem neuen Trainer Oliver Kirch gewannen durch drei Treffer von Joel Grodowski. Einen weiteren Treffer, der nicht zählte, hatte Grodowski anfangs knapp aus dem Abseits erzielt. Energie-Stürmer Engelhardt hatte sich unter der Woche im Training schwer am Knie verletzt und wird monatelang fehlen. Ein herber Schlag für die Lausitzer, die keinen Spieler mit ähnlichen Qualitäten im Kader haben. Vor der Partie schickten seine Mitspieler per T-Shirt Grüße an den 28-Jährigen. „Gute Besserung Panzer! #comebackstronger“ stand darauf. Seine Position übernahm Lucas Copado.
Zwei der neuen vier Energie-Startspieler waren an den ersten beiden Gegentoren beteiligt. Nach einem Fehlpass von Fousseny Doumbia legte Arminias Henri Koudossou Grodowski das 1:0 auf (26.). Bevor Grodowski das 2:0 (37.) per Heber erzielte, verlor Dominik Pelivan als letzter Mann an ihn den Ball. Mit solchen Fehlern wird es eng für Energie in der 2.Liga. Nicht umsonst will Wollitz einen erfahrenen Innenverteidiger verpflichten.
Verteidiger Dominik Pelivan: „Sehr bitter. Ich würde sagen, heute haben wir uns selbst geschlagen ein Stück weit. Die Tore, die wir kriegen, sind viel zu einfach, allen voran der Fehler zum 2:0, den ich selbst mache. Wir waren viel zu fahrig im Spiel nach vorne und haben unsere Intensität ein Stück weit vermissen lassen.“
In der zweiten Halbzeit erhöhte Cottbus den Druck, kam aber kaum zu Chancen. Bielefelds Benjamin Boakye schoss einen weiteren Ballverlust vom letzten Mann Pelivan am Tor vorbei. Nach einem Foul von Tolcay Cigerci an Isaia Young verwandelte Grodowski den Elfmeter zu seinem dritten Treffer (76.). Nächsten Samstag empfängt Cottbus Bundesligist FC Augsburg (13 Uhr). Die nächste schwere Hürde.
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