Altersbeschränkung für soziale Medien: Prien fordert Mindestalter für soziale Medien
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hat sich für ein gesetzliches Mindestalter für soziale Medien auf EU-Ebene ausgesprochen und möchte dieses zügig voranbringen. Falls sich die EU-Staaten nicht einigen können, braucht es laut Prien eine deutschlandweite Regelung. Prien sagte dem Nachrichtenportal Politico , an solchen Vorgaben werde bereits gearbeitet, sie könnten »als Übergangsregelung dienen«.
»Es muss darum gehen, Kinder und Jugendliche vor Schäden und Risiken wirksam zu schützen, die der Konsum von gefährdenden Inhalten in den sozialen Medien mit sich bringt«, sagte Prien. Sie setze weiterhin auf eine einheitliche EU-Regelung, wolle sich davon aber nicht abhängig machen.
Inhaltlich bleibt die Bundesfamilienministerin bei ihrer Forderung nach einem gesetzlichen Mindestalter für die Nutzung sozialer Medien von 13 Jahren. Voraussetzung sei allerdings eine wirksame Methode der Altersverifizierung. Dafür brauche es eine technisch belastbare Altersüberprüfung, die datensparsam, sicher und im Einklang mit europäischen Datenschutzstandards funktioniere, sagte Prien. Ein pauschales Verbot aller digitalen Angebote für Kinder unter 13 Jahren lehnt die CDU-Politikerin ab.
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