Messerattacke im Wohngebiet: Neuer Prozess um versuchten Auftragsmord im November
In einem ruhigen Wohngebiet sticht ein Mann einen Manager auf der Straße nieder.
Später stellt sich heraus: Es war ein Auftragsmord, der missglückte.
Nun muss der Täter wieder vor Gericht.
Um den versuchten Auftragsmord an einem führenden Manager einer Sportmodemarke in einem Wohngebiet in Mittelfranken wird am 24.
November am Landgericht Ansbach ein neuer Prozess starten.
Das sagte eine Gerichtssprecherin auf Anfrage.
Eine andere Strafkammer wird sich dann mit dem Fall beschäftigen.
Damit steht ein Türke, der zuletzt im Breisgau gewohnt hatte, erneut wegen der Messerattacke in Heilsbronn vor Gericht.
Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hatte das Urteil aus dem ersten Verfahren wegen möglicher Rechtsfehler bei der Strafzumessung aufgehoben.
Am Schuldspruch selbst übte er keine Kritik.
Das Landgericht Ansbach hatte den Angeklagten Ende 2025 zu 13 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt.
Dagegen hatte dieser Revision eingelegt.
Der zum Tatzeitpunkt 26-Jährige hatte das Opfer laut dem Urteil im Februar 2025 vor dessen Wohnung in der Kleinstadt Heilsbronn (Landkreis Ansbach) abgefangen und mit einem Messer gezielt in den Hals und in den Oberkörper gestochen.
Beide Verletzungen waren lebensgefährlich.
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