Korruptionsvorwürfe: Ukraine geht nach Korrputionsvorwürfen gegen Bankenvertreter vor
Die Antikorruptionsbehörden der Ukraine hatten zuletzt Durchsuchungen bei Verdächtigen durchgeführt und am Mittwochmorgen über eine »Spezialoperation« informiert. Bei den Vorwürfen der Ermittler geht es um Geldwäsche in Millionenhöhe.
Im Fokus stand dabei auch die bisherige Vizechefin des Präsidialamtes in Kyjiw, Iryna Mudra , die Präsident Wolodymyr Selenskyj wenige Stunden später entließ. Zu den Gründen machte er keine Angaben. Mudra bestätigte am Abend bei Facebook, dass es eine Durchsuchung bei ihr gegeben habe und sie mit den Behörden kooperiere. In der Stellungnahme hieß es außerdem, dass sie ihren Rücktritt eingereicht habe.
Selenskyjs Präsidialbüro stand bereits in der Vergangenheit im Visier der Antikorruptionsbehörden. Danach hatte er den damaligen Leiter des Amtes, Andrij Jermak, entlassen. Selenskyj sicherte daraufhin insbesondere auch der Europäischen Union einen rigorosen Kampf gegen die Korruption in der Ukraine zu. Dies gilt als eine der wichtigsten Voraussetzungen für den angestrebten Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union.
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