Landesparlament: Eindringling im Parlament - der Staatsschutz ermittelt
Ein Mann gelangt unbefugt auf die Besuchertribüne des Berliner Landesparlaments und wird festgenommen.
Der Staatsschutz prüft einen politischen Hintergrund.
Erste Konsequenzen gibt es schon.
Die Polizei hat im Berliner Landesparlament einen Mann festgenommen, der sich auffällig verhalten hat und unerlaubt auf die Besuchertribüne des Plenarsaals gelangt ist.
Das teilte das Abgeordnetenhaus auf Anfrage mit.
Zu dem Vorfall kam es bereits am 2.
Juli.
Die Ermittlungen hat wegen eines möglichen politischen Hintergrunds der Staatsschutz des Landeskriminalamts übernommen.
Zuvor hatte die „B.Z.“ darüber berichtet.
Ermittelt wird der Polizei zufolge wegen des Verdachts, die Tätigkeit eines Gesetzgebungsorgans gestört zu haben und wegen Körperverletzung.
Eine Waffe habe der Mann nicht bei sich getragen, sagte eine Polizeisprecherin.
Zutritt für einzelne Besucher nur noch mit voriger Anmeldung Nach Angaben der „B.Z.“ hatten zunächst Bodyguards von Innensenatorin Iris Spranger (SPD) den Mann überwältigt und dann der Polizei übergeben.
Ein Sprecher des Abgeordnetenhauses erläuterte, der Mann habe am Eingang - wie jeder Besucher, der das Abgeordnetenhaus betritt und einer Sicherheitskontrolle unterliegt - einen Besucherausweis erhalten.
Eine Anmeldung für die Besuchertribüne habe er nicht gehabt.
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