Literatur: Nächster Halt Fitzek: Der neue Psychothriller „Der Nachtzug“
In seinem neuen Thriller stellt der Bestsellerautor die Frage, ob man einen Täter, der die eigene Familie zerstört hat, verteidigen kann.
Im Gespräch erzählt Fitzek, wie er selbst dazu steht.
Das Thema Bahnfahren liefert für manche Menschen Horrorstoff.
Verspätungen, Ausfälle, Umleitungen.
Ausgerechnet in dem neuen Psychothriller von Sebastian Fitzek (55) wäre für den Protagonisten etwas Verspätung aber ein Glücksfall.
Denn die eigentlich gemütliche Fahrt im fiktiven „Royal Rail Express“ von Prag nach Berlin wird zur Zerreißprobe auf Zeit.
Mit „Der Nachtzug “ bringt der Bestsellerautor jetzt (21.
Oktober) seinen Jubiläumsthriller heraus, nachdem er vor 20 Jahren mit „Die Therapie“ seinen ersten Thriller veröffentlicht hatte.
Er versetzt die Geschichte rund um den Strafverteidiger Adrian Corvin in ratternde Waggons eines Luxuszuges.
Darum geht es in „Der Nachtzug“ Die Voraussetzung ist wie so oft bei Fitzek äußerst brutal: Corvins Frau Judith wird ermordet, sein fünfjähriger Sohn Emil entführt.
Die Ermittlungen führen nach Prag.
Hier wird Corvin von der geständigen Mörderin Blanka gegen seinen Willen mit einem Ticket für den „Royal Rail Express“ bis Berlin überrascht, ein Zug mit Suiten, 24-Stunden-Restaurant und Panoramafenster.
Blanka will einen perfiden Deal abschließen.
Corvin soll sie in einer Art theoretischem Rollenspiel verteidigen und sie bis zur Ankunft in Berlin überzeugen, dass sie trotz des Mordes an seiner Frau nicht die Todesstrafe verdient hat (hier spielt keine Rolle, dass es die Todesstrafe in Deutschland nicht gibt).
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.