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Kultur

Amtsgericht Ludwigslust: Ein Versehen? Prozess um tödlichen Schuss auf Jäger startet

Stern ·
Amtsgericht Ludwigslust: Ein Versehen? Prozess um tödlichen Schuss auf Jäger startet

Bei einer abendlichen Jagd im Januar 2025 traf ein Schuss einen Mann tödlich.

Der mutmaßliche Schütze glaubte nach eigener Aussage, auf Wild zu zielen.

Nun beginnt der Prozess gegen ihn.

Weil er einen befreundeten Jäger in Mecklenburg-Vorpommern erschossen haben soll, steht ein Mann aus Niedersachsen ab Donnerstag vor Gericht.

Die Schweriner Staatsanwaltschaft wirft dem Anfang 50 Jahre alten Angeklagten aus dem Landkreis Cloppenburg fahrlässige Tötung vor, wie das Amtsgericht Ludwigslust mitteilte.

Der Vorfall ereignete sich demnach im Januar 2025 bei einer Gemeinschaftsjagd bei Mustin (Landkreis Ludwigslust-Parchim).

Es sei Abend und bereits dunkel gewesen.

Das 48 Jahre alte Opfer war von der Kugel in den Hals getroffen worden und sofort tot.

Angeklagter und Opfer saßen auf Hochsitzen Nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft hatte unter anderem ein waffentechnisches Gutachten des Landeskriminalamtes ergeben, dass der Schuss mutmaßlich aus der Waffe des Beschuldigten kam.

Der Schütze und das ebenfalls aus dem Landkreis Cloppenburg stammende Opfer hätten sich etwa 200 Meter voneinander entfernt jeweils auf Hochsitzen befunden.

Demnach hatte der Beschuldigte ausgesagt, gedacht zu haben, auf Wild gezielt zu haben.

Das Amtsgericht hat zunächst drei Verhandlungstermine angesetzt.

Ein Urteil könnte demnach bereits Ende September fallen.

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