Wegen Illertissen-Pleite - Klose: Keine Experimente im DFB-Pokal!
Nürnberg – Der 1. FC Nürnberg und der DFB-Pokal. Unter Trainer Miroslav Klose (48) war das noch keine Erfolgsgeschichte. 2024 schieden die Franken – trotz eines starken Auftritts – in der zweiten Runde bei Bundesligist TSG Hoffenheim (1:2) unglücklich aus. Im vorigen Jahr kam nach einer desolaten Leistung gegen Regionalligist Illertissen (8:9 n. E.) schon in Runde 1 das bittere Aus. Aus diesem Grund will der Weltmeister von 2014 am Samstag (15.30 Uhr) gegen Drittligist Viktoria Köln auch kaum Experimente wagen.
Klose plant den Auftritt im Rheinland deswegen wie das nächste Zweitliga-Spiel: „Wir möchten in Köln klar weiterkommen. Deswegen muss alles, was vorher war, ein Warnzeichen für uns sein. Köln hat eine gute Mannschaft, die schon einen Ansatz hat, auch Fußball zu spielen.“ Am letzten Wochenende feierte die Viktoria bei der Reserve des VfB Stuttgart ihren ersten Saisonsieg (3:1).
Den einzigen großen Wechsel könnte es womöglich auf der Torhüterposition geben. Klose überlegt, diesmal Ersatzkeeper Robin Lisewski (20) Spielpraxis zu geben. Entschieden sei das aber noch nicht. Der deutsche WM-Rekordschütze dazu am Dienstag: „Ich weiß das noch nicht. Ich bin Liebhaber, dass ich erst einmal mit allen spreche, auch mit den Trainerkollegen und Dennis (Neudahm, Anm. d. Red.). Wir haben klar gesagt: Wir schauen uns in dieser Woche die Trainingseinheiten an und dann entscheiden wir. Ich muss auch ein gewisses Gefühl dafür haben.“ In der 2. Liga hatte Klose in Bezug auf die Aufstellung bisher ein gutes Bauchgefühl.
▶ Samstag, 22. August, 15.30 Uhr: 1. Runde im DFB-Pokal bei Viktoria Köln (3. Liga)
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