Mord an Rapper Tupac Shakur: Angeklagter schuldig gesprochen
30 Jahre nach Tod des US-Rappers Angeklagter im Tupac-Mordprozess schuldig gesprochen Stand: 01.09.2026 • 04:18 Uhr
Er soll der Drahtzieher hinter dem Tod von Tupac Shakur gewesen sein: Der frühere Gang-Anführer Duane Davis ist im Prozess um den Mord des US-Rappers schuldig gesprochen worden. Jedoch soll er nicht selbst auf Shakur geschossen haben.
Knapp 30 Jahre nach dem Mord an US-Rapper Tupac Shakur ist der frühere Gang-Anführer Duane Davis schuldig gesprochen worden. In einem Prozess in Las Vegas sahen es die Geschworenen als erwiesen an, dass der 63-Jährige als Drahtzieher für den Tod des Rappers verantwortlich ist.
Davis wird nicht beschuldigt, selbst auf Shakur geschossen zu haben. Die Staatsanwaltschaft sieht in dem früheren Anführer der Straßengang South Side Compton Crips vielmehr den Drahtzieher des tödlichen Angriffs.
Nach Darstellung der Anklage organisierte er die Vergeltungsaktion und beschaffte die Waffe. Nach dem Recht des Bundesstaates Nevada kann auch jemand wegen Mordes verurteilt werden, der einem anderen bei der Tat hilft.
Der Angeklagte wurde schon 2023 festgenommen. Er soll den Mord an Tupac Shakur geplant haben. mehr
Der frühere Gang-Anführer war 2023 in Las Vegas im Bundesstaat Nevada festgenommen und unter anderem wegen Mordes mit Gebrauch einer tödlichen Waffe angeklagt worden . Vor Gericht plädierte er auf nicht schuldig.
Tupac Shakur war einer der einflussreichsten und erfolgreichsten Rapper der 1990er Jahre. Der damals 25 Jahre alte Künstler wurde am 7. September 1996 in einem Auto in Las Vegas angeschossen und starb sechs Tage später im Krankenhaus. Wegen mangelnder Beweise kamen die Ermittlungen jahrzehntelang kaum voran.
Dieses Thema im Programm: NDR Info | Nachrichten | 01.09.2026 | 03:30 Uhr
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