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Kultur

Außenministertreffen in Irland: Nach Leipzig: Russland droht massives Sanktionspaket der EU

Stern ·
Außenministertreffen in Irland: Nach Leipzig: Russland droht massives Sanktionspaket der EU

Zwischen Moskau und Berlin verschärfen sich wegen der Sprengstoff-Drohne in Leipzig die Spannungen.

Die EU bereitet unterdessen neue Sanktionen vor.

Russland muss nach dem Anschlagsversuch mit einer Sprengstoffdrohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle mit einem umfassenden neuen Sanktionspaket der Europäischen Union rechnen - und verschärft den Ton gegenüber Berlin.

Die EU -Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte bei Beratungen der Außenminister in Irland, es liefen bereits Vorbereitungen, um 1.600 weitere Personen und Unternehmen mit Verbindungen zum militärisch-industriellen Komplex Russlands mit Strafmaßnahmen zu belegen.

Möglicherweise würden weitere hinzukommen.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte am Rande eines Treffens mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte, wäre der Angriff von Leipzig erfolgreich gewesen, hätte er enorme Schäden verursacht und möglicherweise sogar Menschenleben gekostet.

Dies werde man nicht tolerieren.

Falls die Absicht darin bestanden habe, die EU dazu zu bringen, die Unterstützung für die Ukraine zu überdenken, könne sie nur sagen, Einschüchterung werde nicht funktionieren, sagte von der Leyen.

Nach Erkenntnissen deutscher Ermittler richtete sich der Anschlagsversuch gegen eine ukrainische Frachtmaschine vom Typ Antonow AN-124 Condor.

Laut Berichten von „Zeit“ sowie NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“ (SZ) haben die Ermittler zwei Tatverdächtige im Visier.

Die Bundesanwaltschaft wollte sich auf Anfrage nicht dazu äußern.

Die Bundesregierung rechnete den Anschlagsversuch am Dienstag nach wochenlangen intensiven Ermittlungen eindeutig Russland zu und kündigte Strafmaßnahmen an.

Vorwürfe aus Moskau Zwischen Berlin und Moskau zeichnet sich seitdem eine deutliche Verschärfung der Spannungen ab.

Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnete den von Berlin angekündigten Maßnahmenkatalog gegen sein Land als „schweren Fehler“ und sprach von Beweisfälschung.

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