Tiere: Warum Ihre Schildkröte im Winter in den Kühlschrank gehört
Kühlschrank statt Garten? Schildkröten brauchen im Winter Ruhe.
Doch bei der Vorbereitung können Halter einiges falsch machen – worauf es ankommt.
Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, werden auch Schildkröten träger.
Viele fressen weniger und bereiten sich auf die Winterstarre vor.
Für europäische Landschildkröten ist diese Ruhephase wichtig für die Gesundheit.
Damit die Tiere gut durch die kalten Monate kommen, sollten ihre Halter bei der Vorbereitung und Überwinterung bestimmte Punkte beachten.
Warum Schildkröten Winterruhe brauchen Anders als Säugetiere halten Schildkröten keinen klassischen Winterschlaf.
Bei der sogenannten Winter- oder Kältestarre passen sich die wechselwarmen Tiere an die Umgebungstemperatur an.
Sinkt diese, werden auch ihre Körpertemperatur und der Stoffwechsel heruntergefahren.
Herzschlag und Atmung verlangsamen sich deutlich.
Die jährliche Ruhephase ist für die Gesundheit der Tiere wichtig.
Der Bundestierärztekammer zufolge sind der Hormonhaushalt und das Immunsystem der Schildkröten abhängig von der Winterpause, da sie ansonsten zu schnell wachsen würden.
Je nach Art dauert die Winterstarre ungefähr von November bis März.
In der Regel umfasst die Ruhephase drei bis fünf Monate.
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