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Auch mehr Schusswunden in USA: Hitze verschärft überraschend viele Krankheiten

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Auch mehr Schusswunden in USA: Hitze verschärft überraschend viele Krankheiten

An heißen Tagen strömen nicht nur dehydrierte Menschen in die Notaufnahmen. Nierenversagen, Hautausschläge, Multiple Sklerose: Die Liste der durch Hitze verstärkten Leiden ist lang. Das stellen US-Forscher fest, die die Diagnosen von 370.000 Patienten mit Wetterdaten verknüpfen.

Hitze ist ein Gesundheitsrisiko - das zeigen die etwa 15.800 Hitzetoten in Deutschland, die das Robert-Koch-Institut (RKI) bis Mitte August für diesen Sommer schätzt, nur allzu deutlich. Hitzschläge sind dabei jedoch nur die offensichtlichste Folge. Allerlei Krankheitssymptome und Beschwerden können durch Hitze verstärkt oder ausgelöst werden. Ein Forschungsteam der Northwestern University in Evanston (USA) wollte dies genauer wissen - und hat sich angeschaut, was an Tagen mit extremer Hitze in den Notaufnahmen von Chicago los ist.

Dabei zeigte sich: Es kommen längst nicht nur dehydrierte Patienten oder Menschen mit Hitzschlag in die Notaufnahmen. Bei insgesamt 33 Diagnosen konnten die Forscher einen Zusammenhang mit Hitze herstellen, also nachweisen, dass diese an Hitzetagen gehäuft auftreten, wie sie im Fachjournal "Science Advances" schreiben.

Dazu setzten sie die Diagnosen von rund 370.000 Patientinnen und Patienten, die zusammen insgesamt fast eine Million Mal zur Notaufnahme gekommen waren, in Verbindung mit Wetterdaten. Im Untersuchungszeitraum von 2011 bis 2023 - jeweils in den Monaten Mai bis September - gab es demnach 100 extreme Hitzetage mit mehr als 92,6 Grad Fahrenheit (entspricht rund 33,67 Grad Celsius).

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