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Costner kämpfte um „I Will Always Love You“ - Ohne Dolly Parton hätte es „Bodyguard“ nie gegeben

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Costner kämpfte um „I Will Always Love You“ - Ohne Dolly Parton hätte es „Bodyguard“ nie gegeben

Nashville (Tennessee) – Er hat verbissen wie ein hungriger Wolf für diesen Traum gekämpft und beschenkte damit Millionen Fans weltweit. Jetzt trauert Kult-Schauspieler Kevin Costner (71) mit so vielen anderen um eine Frau, deren Kunst er einen seiner größten Erfolge zu verdanken hat. Der Kunst von Dolly Parton († 80). Denn: Was wäre aus dem Film „Bodyguard“ (1992) bloß ohne den Song „I Will Always Love You“ geworden?

Die Interpretation von Whitney Houston (†48) verkaufte sich fast 20 Millionen Mal – und der Hit ist bis heute Zauber für die Ohren. Spannend: Das Lied war ursprünglich ein Countrysong! Dolly Parton schrieb es im Jahr 1973, nahm es im Juni desselben Jahres in Nashville auf (übrigens am selben Tag wie Partons späterer Hit „Jolene“) und veröffentlichte es 1974 als Single. Kevin Costner verliebte sich in die Countrynummer und bat Dolly darum, sie abgewandelt für seinen Liebes-Thriller „Bodyguard“ nutzen zu dürfen.

Wie Costner damals auf den Parton-Hit kam, erklärte er kürzlich gegenüber BILD: „Für ‚ Bodyguard ‘ sollte es eigentlich das Lied ‚What Becomes of the Brokenhearted‘ werden. Doch das Lied war kurz vorher in einem anderen Film genutzt worden. Ich war richtig sauer. Schließlich fand ich diesen kleinen Countrysong ‚I Will Always Love You‘ von Dolly Parton. Was ich damit sagen will: Es lohnt sich, immer weiterzumachen und neue Wege zu suchen.“

Der Beginn der Whitney-Version sollte, laut Costner, komplett a cappella sein – ohne Orchester, ohne Klavier, ohne großen Knall. Die Plattenfirma war dagegen. Ein Song ohne instrumentalen Auftakt, so die Befürchtung, könnte es im Radio schwer haben. Costner ließ sich nicht beirren. Er: „Ich sagte: ‚Das ist ein sehr wichtiger Song in diesem Film.‘ Es war mir egal, ob er jemals im Radio gespielt wird. Es war mir egal.“

Er sollte recht behalten! Whitney machte schließlich aus dem Song von Parton ein Stück musikalische Filmgeschichte. Dolly Parton selbst empfand Whitney Houstons Interpretation nicht als Konkurrenz, sondern als Geschenk. Als sie ihre Version zum ersten Mal im Radio hörte, war sie so überwältigt, dass sie am Straßenrand anhalten musste.

Nach dem plötzlichen Tod der Country-Legende am 25. August verabschiedet sich Costner auf Instagram rührend von Dolly: „Oh mein Gott! Wo bist du hin, Dolly? Wir sind alle sprachlos. Das Gefühl dafür, wer du bist und wer du warst, liegt so nah beieinander.“ Und weiter: „Wir haben alle für einen Moment innegehalten, um über das Wunder nachzudenken, das du warst. Danke, dass du mir ‚I Will Always Love You‘ anvertraut hast. Du warst in allem so großzügig. Wir sind in diesem Moment alle ratlos. Vergib uns, aber wir werden dich so sehr vermissen. So sehr.“

Übrigens: Die Millionen an Tantiemen, die Dolly Parton mit Whitney Houstons Aufnahme verdiente, nutzte sie später auf bemerkenswerte Weise. Sie investierte das Geld in einen Bürokomplex in einem überwiegend von Schwarzen bewohnten Viertel in Nashville – und bezeichnete ihn als „Das Haus, das Whitney gebaut hat“.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

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