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Ausländerbehörde: Abschiebung nach Schreckenstat in Wuppertal

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Ausländerbehörde: Abschiebung nach Schreckenstat in Wuppertal

2018 riss ein Mann einen Fünfjährigen an sich und sprang mit ihm vor einen Zug - vor den Augen seiner Familie.

Acht Jahre später ist der Mann abgeschoben worden.

Der Mann, der vor acht Jahren in Wuppertal ein Kind an sich gerissen hatte und vor einen Zug gesprungen war, ist abgeschoben worden.

Der psychisch kranke Inder war vom Landgericht Wuppertal nach der Tat in eine Psychiatrie eingewiesen worden.

Die Staatsanwaltschaft habe eine Freigabe für seine Abschiebung erteilt, teilte die Stadt Gelsenkirchen am Donnerstagabend mit.

Daraufhin sei er abgeschoben worden.

Zudem sei gegen ihn ein Wiedereinreiseverbot für zehn Jahre verhängt worden.

Der damals 23-Jährige hatte im April 2018 am Hauptbahnhof Wuppertal einen fünfjährigen Jungen einer fremden Familie ergriffen und war mit ihm ins Gleisbett vor einen Zug gesprungen.

Beide überlebten nahezu unverletzt.

Der Vater des Kindes war ebenfalls ins Gleisbett gesprungen, um seinen Sohn zu retten.

Unterbringung angeordnet Das Landgericht Wuppertal hatte nach der Tat die Unterbringung des Mannes in einer psychiatrischen Klinik angeordnet.

Bei ihm war eine Schizophrenie diagnostiziert worden.

Er hatte einem Psychiater zufolge Stimmen gehört, die ein Opfer von ihm forderten.

Die Ausländerbehörde habe sich fortlaufend um die Freigabe der Staatsanwaltschaft für die Abschiebung bemüht, teilte die Stadtverwaltung mit.

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