Gasspeicher in Deutschland: Betreiber von Gasspeichern fordern Vergünstigungen
Um die Gasspeicherstände in Deutschland zu erhöhen, wollen die Betreiber von Gasspeichern Vergünstigungen für ihr Geschäft. »Die aktuellen Marktbedingungen setzen keine ausreichenden wirtschaftlichen Anreize für die Gasspeicherbefüllung«, teilte die Initiative Energien Speichern (Ines) mit, ein Zusammenschluss von Betreibern deutscher Gas- und Wasserstoffspeicher. Im Schnitt waren die deutschen Speicher zuletzt zu gut 53 Prozent gefüllt.
Die Initiative schlägt vor, die sogenannte Konvertierungsumlage und die Netzentgelte an Speicheranschlusspunkten abzuschaffen. Außerdem könnten vergünstigte staatliche Kredite die Finanzierungskosten für das einzuspeichernde Gas reduzieren, heißt es in der Mitteilung. »Für eine verlässliche Gasversorgung in Deutschland brauchen wir im Winter gut gefüllte Gasspeicher«, wird Ines-Geschäftsführer Sebastian Heinermann in der Mitteilung zitiert. Deshalb müssten jetzt »vermeidbare Kosten« gesenkt und gezielt Anreize für eine zusätzliche Befüllung der Speicher geschaffen werden.
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