Gewalttat in NRW: Messerangriff im Seniorenheim: Verdächtiger saß im Rollstuhl
Ein 72-jähriger Bewohner soll in einem Seniorenheim im Münsterland mehrere Frauen mit einem Messer angegriffen haben.
Eine starb.
Die Ermittler versuchen, Antworten zu finden.
Eine Tote, zwei Schwerverletzte: Nach dem tödlichen Messerangriff in einem Seniorenheim im Münsterland ermittelt die Polizei zu den Hintergründen der Tat.
Der mutmaßliche Täter - ein 72 Jahre alter Bewohner des Seniorenzentrums - soll nach dpa-Informationen im Rollstuhl gesessen haben.
Nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei griff er am Freitagabend mit einem Messer mehrere Frauen in der Einrichtung im Städtchen Olfen an.
Eine 86 Jahre alte Heimbewohnerin starb, zwei weitere Frauen im Alter von 81 und 83 Jahren wurden schwer verletzt.
Die 83-Jährige schwebte vorübergehend in Lebensgefahr.
Sie sei vorerst stabilisiert, hieß es am Morgen.
Unklar war zunächst das Motiv und in welcher Beziehung der Tatverdächtige zu den drei Frauen stand.
Die „Bild“-Zeitung berichtete, dass der Tatverdächtige gegenüber Beamten angegeben habe, er habe sich gemobbt gefühlt.
Er habe sich an seinen Mitbewohnerinnen rächen wollen.
Polizei und Staatsanwaltschaft machten dazu zunächst keine Angaben.
Sie verwiesen auf eine Pressemitteilung zu einem späteren Zeitpunkt.
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