St. Pauli wartet nicht ewig - Transfer-Druck für Fujita und Smith
Eric Smith (29) hatte es eilig. Schon vor der WM, bei der er für Schweden (Aus im Sechzehntelfinale gegen Frankreich) ohne Einsatz blieb, kündigte er in Hamburg seine Wohnung. Die Bude in Winterhude steht mittlerweile leer, in der Stadt ist Smith immer noch.
Dass der Mittelfeld-Abräumer den FC St. Pauli in diesem Sommer gerne noch verlassen würde, ist kein Geheimnis. Aber: Aktuell liegt bei dem Zweitligisten kein konkretes Angebot für Smith auf dem Tisch. Gleiches gilt für den ebenfalls wechselwilligen Mittelfeld-Japaner Joel Chima Fujita (24).
Bei St. Pauli bleibt man entspannt. Finanziellen Druck, noch einen Spieler abgeben zu müssen, hat man nicht. In dieser Transfer-Periode wurde durch Sport-Boss Andreas Bornemann (54) bislang ein Plus von über 2 Mio. Euro erwirtschaftet . Zu zusätzlichen Millionen-Einnahmen – vor allem bei Fujita könnte sich eine Ablöse im höheren siebenstelligen Bereich bewegen – würde man natürlich grundsätzlich nicht Nein sagen. Aber auch der Zeitpunkt spielt eine Rolle. Je näher das Ende der Transferphase (1.9.) rückt, desto schwieriger wird es für St. Pauli, Ersatz zu besorgen. Sicher ist ein Abgang von Smith und Fujita also auch dann nicht, falls doch noch Angebote eintrudeln. Der Transfer-Druck liegt bei den Spielern.
Ansonsten dürfte es keine größere Bewegung auf der Abgangsseite mehr geben. Möglich, dass der eine oder andere jüngere Spieler sich noch per Leihe verabschiedet.
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