Schulbeginn in Frankreich: Handyverbot auf Oberstufe ausgeweitet
Das neue Schuljahr hat in Frankreich am Dienstag mit der Ausweitung des Handyverbots auf die Oberstufe begonnen.
In zahlreichen weiterführenden Schulen muss das Verbot noch in die internen Vorschriften aufgenommen werden.
Ausnahmen sind möglich, etwa um sich mit dem Mobiltelefon in der Mensa zu identifizieren.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will am Vormittag mit Oberstufenschülerinnen und -schülern im südfranzösischen Mende über das Handyverbot diskutieren. „Schule ohne Handy - das bedeutet, die Gelassenheit des Lernens wiederzuentdecken“, schrieb Macron kürzlich im Onlinedienst X.
Das Handyverbot für die Oberstufen war Teil eines umfassenderen Gesetzes, das Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren den Zugang zu Social Media verbieten sollte.
Da der Verfassungsrat einen „unverhältnismäßigen Eingriff“ in die Kommunikationsfreiheit der jungen Menschen anprangerte, soll dieses noch einmal überarbeitet werden.
Neu in diesem Schuljahr sind auch Fragen zu Erfahrungen mit Sexismus und sexueller Gewalt, die in einen bereits existierenden Fragebogen zum Thema Mobbing eingegliedert wurden.
An der Befragung nehmen landesweit alle Kinder und Jugendlichen von der Grundschule bis zur Oberstufe teil.
In Frankreich beginnt das Schuljahr landesweit am 1.
September.
Für etwa 11,6 Millionen Kinder und Jugendliche enden damit die gut achtwöchigen Sommerferien, die in der Mittelstufe auch gut zehn Wochen betragen können.
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