Tränen bei Fans und Stars - Diese Köln-Szenen gehen unter die Haut
Ex-Nationalspieler Mark Uth (33) beendet seine Karriere beim 1. FC Köln und zum Abschied gibt es ein Tor, den Aufstieg, ein Ständchen und viele Tränen.
Weit nach Abpfiff wird „Tommi“ von Annenmaykantereit, das Lieblingslied der FC-Spieler, gespielt. Das ganze Stadion stimmt ein. Beim gebürtigen Kölner – und den Fans – fließen die Tränen, wie der Rhein durch die Stadt.
Diese Szenen gehen unter die Haut – Fans und Uth weinen gemeinsam zu einem Kult-Song!
„Da, wo mer zosamme groß jeworde sin, da Ziehen mer alle irgendwann wieder hin Damit die Kinder, die mer krieje könn Alle in Kölle jebore sin“
(Da, wo wir groß geworden sind, da ziehen wir alle irgendwann wieder hin. Damit die Kinder, die wir kriegen können, alle in Köln geboren sind.“)
Fans und Spieler Arm in Arm – mit „janz vill Jeföhl“. Der Song ein ganz spezielles Stück, das auch gut zur Karriere des Stürmers passt.
2011/12 beginnt er seine Karriere in Köln, geht nach Holland und landet über Hoffenheim und Schalke wieder in der Domstadt.
Hier erlebt er Höhen und Tiefen. Europapokal unter Steffen Baumgart, der Abstieg im letzten Jahr, nun die Bundesliga-Rückkehr
Zuvor war Uth nach seiner Einwechslung sogar noch der 4:0-Siegtreffer gegen den 1. FC Kaiserslautern gelungen, mit dem sich die Kölner noch zum Zweitliga-Meister gemacht haben.
Die letzten Jahre seiner Karriere musste der Linksfuß zahlreiche Verletzungen über sich ergehen lassen. In dieser Saison reichte es nur zu zwölf Einsätzen.
Den Schlusspunkt auf diese turbulente Saison darf er mit seinem einzigen Saisontor setzen. Die kommende Saison wird er dann als FC-Fan auf der Tribüne miterleben.
Denn, wie es in „Tommi“ heißt: „Irgendwann kommt der Tag, an dem wir beide gehen. Wir wollten immer was sehen. So viel, wie es geht und überall auf der Welt. Alle Wege führen nach Rom und irgendwann zurück nach Köln.“
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