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Vuelta-Sprintelite düpiert: Überraschungsmann bricht nach Etappensieg in Tränen aus

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Vuelta-Sprintelite düpiert: Überraschungsmann bricht nach Etappensieg in Tränen aus

Der französische Radprofi Bastien Tronchon hat die zehnte Etappe der Spanien-Rundfahrt gewonnen und damit seinen ersten Tagessieg bei einer Grand Tour gefeiert. Der 24 Jahre alte Fahrer vom Team Groupama-FDJ setzte sich nach dem ersten Ruhetag der Vuelta auf hügeligen 184,7 Kilometer von Alcaraz nach Eche de la Sierra im Zielsprint vor dem Dänen Magnus Cort (Uno-X-Mobility) und Thibau Nys aus Belgien (Lidl-Trek) durch. Der favorisierte Belgier Wout van Aert wurde Vierter.

Auf der langen Schlusssteigung in den Zielort Elche de la Sierra hatte das Hauptfeld die lange in Führung liegende Spitzengruppe mit dem Deutschen Jasha Sütterlin eingeholt, mehrere Attacken blieben erfolglos. Tronchon sprintete am Ende zum dritten Sieg seiner Karriere. Es war sein größter Erfolg. Schon beim Überfahren der Ziellinie ballte er die Faust und schlug sich fassungslos die Hände gegen den Helm. Danach brach er in Tränen aus und wurde von den Kollegen geherzt.

Spitzenreiter Enric Mas, der das Rote Trikot nach der sturzbedingten Aufgabe von Superstar Tadej Pogacar übernommen hatte, liegt nach seinem Sieg bei der vorherigen Etappe somit weiter 1:18 Minuten vor Primoz Roglic vom deutschen Team Red Bull Bora-hansgrohe, der Spanier darf von seinem ersten Gesamtsieg bei einer Grand Tour träumen. 2018, 2021 und 2022 hatte er die Vuelta jeweils auf dem zweiten Platz beendet. Gesamtdritter ist der Österreicher Felix Gall (Decathlon-CMA CGM/+ 1:39 Minuten).

Topfavorit Pogacar war am Samstag auf dem achten Teilstück der Vuelta schwer gestürzt und hatte dabei unter anderem einen Bruch des Schlüsselbeins erlitten, inzwischen wurde der Slowene operiert. Auf der Jagd nach seinem ersten Triumph bei der Spanien-Rundfahrt hatte der fünfmalige Tour-Gewinner zuvor dominiert.

Am Mittwoch geht es für die Fahrer über 151,3 Kilometer von Cartagena nach Lorca, auf der eher kürzeren Flachetappe könnte es erneut zum Zielsprint kommen. Rund 30 Kilometer vor dem Ziel muss jedoch der Alto de Aledo, der einzige kategorisierte Anstieg des Tages, bezwungen werden.

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