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Wadephul im ZDF: Nichtreaktion wäre größeres Risiko

ZDFheute ·
Wadephul im ZDF: Nichtreaktion wäre größeres Risiko

"Angemessen" und "notwendig" seien Deutschlands Schritte gegen Moskau, sagt Außenminister Wadephul. Eine weitere Eskalation Russlands könne man trotzdem "nie" ausschließen.

Bundesaußenminister Johann Wadephul ( CDU ) hält die Maßnahmen der Bundesregierung gegen Russland als Reaktion auf den Drohnen-Vorfall in Leipzig für notwendig. Zwar könne man "nie ausschließen, dass Russland noch weiter eskaliert", sagte Wadephul im ZDF heute journal. Er betonte aber gleichzeitig:

Wadephul unterstrich, dass die Bundesregierung auf eine "vorherige Eskalation Russlands" reagiere. Er betonte aber auch, man könne "nie ausschließen, dass Russland noch weiter eskaliert."

Die Bundesregierung hatte am Dienstagnachmittag erstmals offiziell Russland für einen versuchten Anschlag mit einer Sprengstoffdrohne am Leipziger Flughafen verantwortlich gemacht und als Reaktion darauf mehrere Maßnahmen gegen Russland angekündigt.

So muss das Generalkonsulat in Bonn zum 18. September schließen. Außerdem werde der Vertrag für das Russische Haus in Berlin gekündigt, wie Wadephul in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) erklärte.

Wadephul kündigte zudem verschärfte Einreisekontrollen und einen höheren Druck auf die russische Schattenflotte an. Die Bundesregierung werde sich zudem bei der EU für die Sanktionierung weiterer russischer Verantwortlicher einsetzen. Russlands Botschafter wurde einbestellt.

"Man darf Russland nicht in dem Irrglauben lassen, dass es derartige Dinge tun kann, ohne dass Deutschland reagierte", sagte Wadephul mit Blick auf den Vorfall vom 4. August, bei dem eine mit Sprengstoff versehene Drohne am Leipziger Flughafen zwischen ukrainischen Frachtmaschinen entdeckt worden war. Die Reaktion der Bundesregierung darauf sei "angemessen" und "notwendig".

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