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Norwegisches Königshaus: Norwegen weint um Harald - Kann Haakon die Lücke füllen?

Stern ·
Norwegisches Königshaus: Norwegen weint um Harald - Kann Haakon die Lücke füllen?

Norwegen trauert um seinen geliebten König.

Auf den neuen Monarchen Haakon warten nun riesige Fußstapfen – und das, während auch die jüngsten Skandale und Sorgen nicht einfach so verschwinden werden.

Als die Dunkelheit langsam über Oslo einbricht, prasselt der Regen an diesem historischen Tag immer noch auf das kalte Kopfsteinpflaster vor dem Königsschloss.

Die Norweger lassen sich davon nicht abschrecken.

Den ganzen Tag sind sie auf den Schlossplatz geströmt, um gemeinsam um ihren gestorbenen König zu trauern. „Er war sehr lieb - und alle Menschen lagen ihm am Herzen“, erzählt die 16-jährige Michelle Berg, die mit ihrem Regenschirm unter einem Baum im Schlosspark Schutz gesucht hat.

Und er lag gleichzeitig den Menschen am Herzen: Harald V. war das beliebteste Mitglied der Königsfamilie.

Seine Fußstapfen sind riesig.

Kann sein Sohn Haakon , der neue König von Norwegen, sie ausfüllen? Beliebt, beliebter, am beliebtesten: König Harald Die Frage ist nicht unberechtigt.

Harald V., König seit 1991, hat nicht nur das norwegische Volk geeint, sondern auch den Rückhalt für die Monarchie gestärkt.

Selbst als das Königshaus Anfang des Jahres im Umfragetief dümpelte, gaben ihm seine Landsleute noch Topnoten.

Zwar ist Haakon auch populär - aber die Skandale rund um seine Familie haben vor allem das Vertrauen in seine Frau, die neue Königin Mette-Marit , erschüttert.

Erst kamen unangenehme Details über ihre Freundschaft mit dem Sexualverbrecher Jeffrey Epstein ans Tageslicht.

Dann wurde ihr ältester Sohn Marius Borg Høiby unter anderem wegen zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht in einem aufsehenerregenden Prozess zu einer Haftstrafe verurteilt.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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