„Bares für Rares“ am 24. August 2026 - Antike Vase aus Japan begeistert Händler
Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Montag, dem 24. August 2026, zum Verkauf gestellt wurden.
Renate Richter aus dem Rostocker Umland präsentiert Horst Lichter heute bei „Bares für Rares“ eine außergewöhnliche japanische Cloisonné-Vase. Die pensionierte Sozialarbeiterin erbte die Vase von ihrer Tante, deren Ehemann sie Anfang des 20. Jahrhunderts auf einer Asienreise in Nagoya gekauft haben soll. Innerhalb der Familie wurde sie ausdrücklich als „sehr wertvolles Stück“ weitergegeben. Eine Einschätzung, die sich bei genauerer Betrachtung keineswegs als Übertreibung erweist.
In der Expertise identifiziert Dr. Friederike Werner das Erbstück als Arbeit der Ando-Cloisonné-Kunstmanufaktur aus Nagoya, die vermutlich zwischen 1900 und 1920 entstanden ist. Die Vase ist innen hellblau und außen in einem glänzenden türkisgrünen Edelsteinton gehalten. Das kunstvolle Muster und die Silberfassungen an Rand und Fuß, eine japanische Silberpunze sowie das Firmenemblem auf der Unterseite belegen die hochwertige Verarbeitung. Auch der Zustand überzeugt: Bis auf minimale Spuren von Silberputzmittel sei die Vase laut Expertin nahezu perfekt erhalten.
Aus Sicht von Renate glänzt das Erbstück auch im Preis: Im Internet hatte sie eine ähnliche Vase ohne Silberrand für rund 700 Euro entdeckt und wäre mit diesem Betrag zufrieden. Die Expertin schätzt den Wert von Renates Vase sogar auf 1.000 bis 1.200 Euro. Damit könnte aus dem dekorativen Erbstück ein kleines Vermögen werden.
Im Händlerraum startet Waldi das Wettbieten mit seinem klassischen Anfangsgebot von „achzisch“ Euro. Der Preis steigt schnell auf 700 Euro, doch dann scheint die Luft langsam raus zu sein. Als die Expertenschätzung von 1.000 bis 1.200 Euro zur Sprache kommt, gewinnt die Verhandlung noch einmal an Schwung. Am Ende setzt sich Benjamin Leo Leo mit einem Gebot von 870 Euro durch – ein echtes Schnäppchen in Anbetracht der doch sehr viel höheren Expertise. Renate nimmt an und erklärt anschließend, dass sie der niedrige Einstieg zunächst erschreckt habe, mit dem Ergebnis aber sehr zufrieden sei.
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten aus der heutigen Sendung und die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ :
Ob und für wie viel Geld die weiteren Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ im ZDF .
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