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Mann hält sich nicht an Kontakverbot - Olympia-Star kann Stalker-Albtraum nicht entkommen

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Mann hält sich nicht an Kontakverbot - Olympia-Star kann Stalker-Albtraum nicht entkommen

Östersund – Die schwedische Olympiasiegerin kommt einfach nicht zur Ruhe! Frida Karlsson (27) holte bei den Olympischen Spielen am Anfang des Jahres zweifaches Gold im Ski-Langlauf. Doch jetzt holt sie eine Geschichte aus der Vergangenheit ein. Im April 2025 konnte Karlsson vor Gericht ein Kontaktverbot gegen einen Stalker durchsetzen. Mia Karlsson, Mutter von Frida, stellt jedoch gegenüber der schwedischen „Expressen“ klar: Der Mann hält sich nicht an die Anordnung und belästigt die Schwedin weiterhin.

Noch immer schreibt der Stalker der 27-Jährigen und ruft sie an. Deshalb reicht Frida Karlsson erneut Klage ein. Von Oktober 2023 bis Februar 2025 stellte der heute 66 Jahre alte Mann der Sportlerin schon einmal nach. Laut schwedischen Medienberichten soll der Stalker Karlsson vor ihrer Wohnungstür in Östersund abgepasst und bei Trainings aufgesucht haben. Selbst ins Trainingslager nach Teneriffa flog er ihr nach.

Laut polizeilichen Vernehmungen glaubte der Mann bei seiner Festnahme, er befinde sich in einer Liebesbeziehung mit Karlsson. Über 200 Mal rief er sie an, ohne Antwort zu erhalten, schickte ihr außerdem mehr als 200 Nachrichten.

Für die Schwedin eine extrem belastende Zeit. „Danach fühlte ich mich zu Hause nicht mehr sicher. Ich hatte danach ein völlig anderes Gefühl für mein Zuhause“, sagte Karlsson laut „Göteborgs-Posten“ während ihrer Aussage vor dem Bezirksgericht Ångermanland.

Im April 2025 fiel das Urteil: Der Stalker wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt und musste 40.000 schwedische Kronen (3650 Euro) Schadenersatz an Karlsson zahlen. Der Stalker hatte das Urteil angefochten. Eine Entscheidung des Gerichts über den Einspruch ist noch immer nicht gefallen. Die Langläuferin konnte anschließend erst einmal wieder befreit trainieren.

Doch die Ruhe währte nur kurz. Der 66-Jährige ignoriert das Kontaktverbot weiterhin. Die Olympiasiegerin hat deshalb nun eine neue Klage gegen den Stalker eingereicht, damit sie sich endlich wieder auf den Sport konzentrieren kann.

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