Sinneswandel nach Diesel-Deal: Trump stoppt geplante Strafmaßnahmen gegen Russland
Mit weitreichenden Sanktionen will der US-Kongress im Ukraine-Krieg den Druck auf Russland erhöhen. Mitte September unterzeichnet Trump das Paket. Doch kurz vor dem Inkrafttreten der Maßnahmen überlegt es sich der US-Präsident anders.
Knapp einen Monat nach der Unterzeichnung eines Sanktionspakets gegen Russland legt US-Präsident Donald Trump die darin vorgesehenen Zölle kurz vor ihrem Inkrafttreten auf Eis. Die drastischen Strafmaßnahmen ruhen damit bis auf Weiteres. Trump begründete sein Vorgehen in einem Dekret damit, dass dies "zum jetzigen Zeitpunkt im nationalen Interesse" der USA liege.
Das Sanktionspaket hatte Mitte September eine parteiübergreifende Mehrheit im Kongress bekommen. Die Parlamentarier beschlossen neue weitreichende Strafmaßnahmen gegen Russland, Trump besiegelte das Gesetz am 18. September mit seiner Unterschrift.
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