27 Jahre nach Terroranschlag: Prozess gegen 9/11-Drahtzieher soll 2028 beginnen
Am 11. September 2001 fliegen zwei Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York. Bei dem Terroranschlag sterben rund 3000 Menschen. In den USA beginnt im Sommer 2028 der Prozess gegen einen der engsten Vertrauten von Osama bin Laden.
Mehr als 25 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA kommt der mutmaßliche Drahtzieher vor Gericht. Der Prozess gegen Khalid Sheikh Mohammed soll am 5. Juni 2028 beginnen, wie das zuständige US-Militärgericht in Guantánamo auf Kuba mitteilte.
Sheikh Mohammed war 2003 in Pakistan gefasst worden. Er wurde drei Jahre lang in Geheimgefängnissen vom US-Geheimdienst CIA verhört und 2006 ins Gefangenenlager Guantánamo gebracht, wo er bis heute inhaftiert ist. Der ausgebildete Ingenieur, der an einer US-Universität studiert hatte, plante die Anschläge nach eigenen Angaben "von A bis Z". Er war demnach einer der wichtigsten Helfer des Al-Kaida-Anführers Osama bin Laden, den die USA 2011 in Pakistan aufspürten und töteten.
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