Kriminalität: LKA Bayern vermutet Anschlagversuch auf Rüstungsunternehmen
Nach einer Brandattacke auf eine Münchner Baustelle vermuten Ermittler, dass ein Rüstungsunternehmen das Ziel war.
Später nahmen Einsatzkräfte zwei Menschen an einer Tankstelle fest.
Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle in München vermutet das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) einen Anschlagsversuch gegen ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich.
Es werde wegen eines politischen Hintergrunds ermittelt, sagte ein Sprecher des LKA.
Deswegen habe das LKA die Ermittlungen in dem Fall übernommen.
Um welches Unternehmen es konkret geht, sagte der Sprecher nicht.
Mehrere Brandsätze waren in der Nacht auf die Baustelle geworfen worden.
Später nahmen Einsatzkräfte zwei Menschen an einer Tankstelle fest, wie ein Sprecher des Münchner Polizeipräsidiums erklärte.
Ob sie mit der Tat in Verbindung stehen, werde nun ermittelt.
Zunächst hatte der Bayerische Rundfunk berichtet.
Kein größerer Schaden entstanden Mindestens einer der Brandsätze habe ein Feuer ausgelöst, das Polizisten löschten.
Größerer Schaden sei nicht entstanden, sagte der Polizeisprecher.
Ein weiterer Brandsatz musste von Spezialkräften entschärft werden.
Die Brandsätze sollen gegen Mitternacht aus einem Auto geworfen worden sein.
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