Eintrachts Mitgliederversammlung - Darum ist der Krösche-Abschied nicht live zu sehen
Frankfurt – Frankfurts scheidender Sportvorstand Markus Krösche (46) wird am Montag auf der Mitgliederversammlung in der Frankfurter Jahrhunderthalle offiziell verabschiedet. Der Verein gab am Sonntag bekannt, dass der gebürtige Hannoveraner auf eigenen Wunsch freigestellt wird. Auf der Versammlung wird er sich mit emotionalen Abschiedsworten an die Fans wenden.
Was viele Fans schade finden: Der Krösche-Abschied wird nicht live übertragen. Das ist allerdings keine Überraschung, in der Vergangenheit wurden die Mitgliederversammlungen von Eintracht nie live gezeigt. Deswegen wird auch jetzt davon abgesehen – unabhängig von der Krösche-Verabschiedung. Eine hybride Veranstaltung, die es zumindest allen anderen über 160.000 Mitgliedern ermöglichen würde, den Abschied zu sehen, macht der Klub bisher nicht.
Die Gründe: Es ist zu aufwendig, zumal es noch kein System gibt, das gewährleistet, dass beim Login ausschließlich das Mitglied darauf zugreifen kann. Zudem wollen die Eintracht-Verantwortlichen wollen es gerne so halten, dass die Mitglieder bei der Versammlung persönlich zusammenkommen. Das kommt auch der aktiven Fanszene entgegen. Wenn alle Mitglieder teilnehmen könnten, würden sie an Einfluss verlieren.
Außerdem wäre eine hybride Veranstaltung vereinsrechtlich gar nicht erlaubt. Dafür müsste es in der Versammlung erst einen Antrag geben, dem die Mitglieder zustimmen. Den hat es in der Vergangenheit nicht gegeben und auch an diesem Montag nicht. Deswegen werden Krösches offiziell letzte Eintracht-Worte nur die rund 1600 Anwesenden in der Jahrhunderthalle mitbekommen.
Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild Sport.