Montag, 19. Oktober 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
› Nur für stern.de-Leser: Balkonkraftwerk mit XXL-Speicher: EcoFlow-Set für 1.559 Euro bei Powerness› Straßenschlachten, Plünderungen - Können die Frankreich-Krawalle auch zu uns kommen?› Schreckmoment beim Football - Swift muss um ihren Travis bangen› Miersch bei Miosga - SPD-Fraktionschef windet sich bei Enteignungs-Frage› Auf dem Weg nach Wien - Bombendrohung! Flieger aus Tel Aviv muss notlanden› Nächste Pleite - Super-Bowl-Favorit blamiert sich komplett› „Großartiger Premier und Krieger“ - Warum Trumps Wahlempfehlung für Netanjahu überrascht› Fordert er Klingbeil heraus? - Hubertus Heil deutet Kandidatur für SPD-Vorsitz an› BILDplus MEGA MONTAG - Gewinnen Sie nur heute die neuen AirPods Max 2› BILDplus Gewinnspiel - Platz bei der Smartphone-Rallye in Ihrer Stadt sichern!› Nur für stern.de-Leser: Balkonkraftwerk mit XXL-Speicher: EcoFlow-Set für 1.559 Euro bei Powerness› Straßenschlachten, Plünderungen - Können die Frankreich-Krawalle auch zu uns kommen?› Schreckmoment beim Football - Swift muss um ihren Travis bangen› Miersch bei Miosga - SPD-Fraktionschef windet sich bei Enteignungs-Frage› Auf dem Weg nach Wien - Bombendrohung! Flieger aus Tel Aviv muss notlanden› Nächste Pleite - Super-Bowl-Favorit blamiert sich komplett› „Großartiger Premier und Krieger“ - Warum Trumps Wahlempfehlung für Netanjahu überrascht› Fordert er Klingbeil heraus? - Hubertus Heil deutet Kandidatur für SPD-Vorsitz an› BILDplus MEGA MONTAG - Gewinnen Sie nur heute die neuen AirPods Max 2› BILDplus Gewinnspiel - Platz bei der Smartphone-Rallye in Ihrer Stadt sichern!
Kultur

„Wut und Scham“: Gewaltexzesse bei Protesttag senden Schockwelle durch Frankreich

Stern ·
„Wut und Scham“: Gewaltexzesse bei Protesttag senden Schockwelle durch Frankreich

Die Gewaltexzesse am Rande eines landesweiten Protesttages haben eine Schockwelle durch Frankreich gesandt. „Wir alle empfinden heute Abend Wut und Scham“, sagte Präsident Emmanuel Macron am Sonntag in einer Fernsehansprache.

Er verurteilte die „ungezügelte“ Gewalt und rief zugleich dazu auf, zwischen Demonstranten mit „legitimen Forderungen“ und Randalierern zu unterscheiden.

Bei den Ausschreitungen am Samstag wurden rund 2400 Menschen festgenommen, fast tausend Sicherheitskräfte wurden verletzt.

Die Ausschreitungen seien durch nichts zu rechtfertigen, sagte Macron. „Es ist unerträglich, die Straßen unserer Städte derart verwüstet zu sehen.“ Die Verantwortlichen würden mit der vollen Härte des Gesetzes verfolgt. „Diejenigen, die zerstört haben, werden zahlen müssen“, versicherte der Präsident.

Die Regierung werde „kompromisslos“ gegen „Agitatoren aus ultralinken Randgruppen“ vorgehen, „denen sich zahlreiche Straftäter angeschlossen haben“. „Beim Anblick der Bilder haben wir uns alle gefragt: Was geht in ihren Köpfen vor? Wie können Franzosen Frankreich so etwas antun?“, sagte Macron.

Er betonte zugleich, dass unterschieden werden müsse zwischen hunderttausenden friedlichen Demonstranten mit „legitimen Forderungen“ und „denjenigen, die zerstört, zertrümmert und geplündert haben“.

Der Präsident versicherte zugleich, dass auch das von vielen kritisierte Vorgehen von Polizei und Sicherheitskräften genau untersucht werden solle. „Es wird volle Transparenz geben.“ Macron kündigte an, dass die Sicherheitsvorkehrungen in den kommenden Tagen verstärkt würden.

Die Verantwortlichen vor Ort dürften dafür auch Versammlungen und Demonstrationen verbieten - „zum Schutz unserer Städte“.

Den von manchen Oppositionspolitikern geforderten Ausnahmezustand rief der Staatschef nicht aus.

Das Auswärtige Amt in Berlin rief angesichts der Ausschreitungen deutsche Staatsbürger im Nachbarland zu „umsichtigem“ Verhalten auf. „Weitere Demonstrationen und gegebenenfalls Ausschreitungen in den kommenden Tagen sind nicht auszuschließen“, hieß es am Sonntagabend in aktualisierten Reise- und Sicherheitshinweisen des Bundesaußenministeriums für Frankreich.

"Verhalten Sie sich umsichtig und meiden Sie Demonstrationen, wenn möglich.“ Deutsche Staatsbürger sollten „Anweisungen der lokalen Sicherheits- und Ordnungskräfte“ unbedingt folgen, hieß es weiter. „Beachten Sie, dass aufgrund von neuen Gesetzesänderungen Geldbußen und Schadensersatzforderungen drohen, wenn man sich nach Aufforderung nicht von ungenehmigten und gewalttätigen Demonstrationen entfernt.“ In ganz Frankreich war es am Samstag zu massiver Gewalt gekommen.

Vollständigen Artikel bei Stern lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

Mehr von Stern

Alle ansehen ›

Mehr in Kultur

Alle ansehen ›