Feuerwehr-Einsatz: Brandstiftung in Köthen - 40-Jähriger in Untersuchungshaft
Sechs Bewohner entkommen einem Brand in einem Mehrfamilienhaus - unverletzt.
In der Wohnung eines 40-Jährigen finden Beamte Beweismittel – was wird ihm vorgeworfen? Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Köthen ermittelt die Polizei wegen schwerer Brandstiftung gegen einen 40-jährigen Mann.
Er kam am Sonntag in Untersuchungshaft, ihm wird auch versuchter Totschlag vorgeworfen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Dessau-Roßlau mitteilten.
Zu einem möglichen Motiv des Mannes teilten die Ermittler nichts mit.
Der Brand war am Samstagabend entdeckt worden, im 2.
Obergeschoss des Mehrfamilienhauses war ein Schuhschrank angesteckt worden.
Wegen der starken Rauch- und Hitzeentwicklung mussten sechs Menschen aus dem Gebäude evakuiert werden, verletzt wurde niemand.
Bei der Befragung der Bewohner sei dann schnell der 40-Jährige als möglicher Täter ermittelt worden.
Beamten durchsuchten daraufhin die Wohnung des Mannes in der Stadt und fanden dort Beweismittel, die den Verdacht gegen ihn untermauerten.
Er sei festgenommen worden.
Später erließ die Haftrichterin am Amtsgericht in Dessau einen Untersuchungshaftbefehl gegen ihn.
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