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Bewegende Geste! - Ferrari ehrt Schumi in Monza

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Bewegende Geste! - Ferrari ehrt Schumi in Monza

Was für eine besondere Hommage! Mittlerweile ist es 30 Jahre her, dass Michael Schumacher (57) das Kapitel Ferrari in Angriff nahm. 1996 wechselte der damals zweifache Champion von Benetton zur Scuderia. Was folgte, ist Formel 1-Geschichte: sechs Konstrukteurstitel mit Ferrari, fünf Fahrer-Weltmeisterschaften von 2000 bis 2004. Das Pferd war wieder an der Spitze der Königsklasse. Dort, wo die Roten 2026 wieder hinwollen. Ausgerechnet beim Heimspiel in Monza wird nun Schumi besonders gedacht.

So werden die heutigen Piloten Charles Leclerc und Lewis Hamilton am Wochenende in Anlehnung an eines „der bedeutendsten Kapitel der Geschichte“ mit einer besonderen Lackierung an den Start gehen. Grundlage ist der Ferrari F310 aus dem Jahr 1996, in dem Schumacher seine ersten drei Siege für die Roten eingefahren hatte (Spanien, Belgien & Italien).

So verschwindet das viele Weiß vom aktuellen Auto, das klassische Ferrari-Rot ziert den ganzen Boliden. Dazu ist Schumachers persönliches Logo auf der Motorenabdeckung zu sehen, auf der Fahrzeugnase sind die sieben Sterne drauf – eine Erinnerung an das bekannte Helmdesign des Kerpeners. Dort waren sieben Sterne für jeden seiner WM-Titel drauf. Dazu werden die Mechaniker und beide Piloten besondere Anzüge tragen.

Ferrari schreibt dazu in der Pressemitteilung: „Bei Michaels Zeit bei Ferrari ging es um weit mehr als nur Siege und Titel: Sein unermüdliches Streben nach Perfektion, seine Liebe zum Detail, seine Disziplin und seine Fähigkeit, ein echter Teamplayer zu sein, trugen dazu bei, eine Kultur zu schaffen, die zu einem der prägenden Merkmale der Scuderia wurde.“ Auch 30 Jahre später sei das weiter fester Bestandteil der Art und Weise, wie das Team an den Wettbewerb herangeht.

Neben dem Sonderdesign hat sich Ferrari für die Tage in Monza noch mehr überlegt. Unter dem Motto „Sunday Rituals“ gibt es auch besondere Aktivitäten auf der Rennstrecke. So werden drei Fahrzeuge aus Schumachers Ferrari-Zeit im „Temple of Speed“ unterwegs sein. Neben dem F310 von 1996 werden auch der F2002 und der 248 F1 von 2006 in Monza den Tifosi nochmals präsentiert.

Dabei greift auch Sebastian Vettel (39) wieder zum Lenkrad. Der viermalige Weltmeister, der Schumacher zum Vorbild hatte und einige Jahre selbst für das Team aus Maranello fuhr, wird vor dem Start des Rennens am Sonntag mit dem F2002 eine Ehrenrunde drehen. Auch Schumachers damaliger Teamkollege Rubens Barrichello (54) darf hinters Steuer seines alten Dienstwagens aus dem Jahre 2002 und wird am Samstag die italienischen Fans begeistern. Monza und die ganze Formel 1 können sich also auf große Emotionen gefasst machen!

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