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Musik und Begegnung: Klavier, Kunst und Kuchen - ganz ohne Eintrittsgeld

Stern ·
Musik und Begegnung: Klavier, Kunst und Kuchen - ganz ohne Eintrittsgeld

Bei diesem Konzert in Dresden wurde der Eintritt nicht mit Euro bezahlt: Die Gäste brachten stattdessen Gebackenes mit.

Was hinter der ungewöhnlichen Idee steckt.

Erst erklang Klaviermusik, dann gab es allerlei Kuchen: Beim vierten Kuchenkonzert im Deutschen Hygiene-Museum Dresden mussten die Gäste am Sonntag keinen Eintritt bezahlen, sondern zwei Stück Kuchen mitbringen.

Egal ob selbst gebacken oder gekauft, in jedem Fall galt: Ein Stück war für die Besucher, das andere für die Künstler.

Das Kollektiv Institut für Gute Laune hatte zudem Dresdner Omas zum Mitbacken eingeladen.

Sie brachten einen ganzen Kuchen mit und gehörten damit zu den Künstlerinnen.

Auch Plakatmaler, Töpfer, Tänzerinnen und Poeten gestalteten den Nachmittag mit.

Den musikalischen Teil bestritt der Dresdner Pianist Kolja Gork mit drei instrumentalen Stücken zwischen Klassik und Jazz. „Dazu singen die Unschule für Kunst und der Singende Klingende Preibisch ein, zwei Lieder“, hieß es in der Ankündigung.

Nach der Musik aßen Gäste und Künstler gemeinsam den Kuchen.

Mit den Konzerten will das Institut Begegnungen ermöglichen. „Wie reich könnten wir sein, würden wir uns immer nur beschenken?“, lautet eine der Forschungsfragen. „Ein Kuchen, der mit Liebe gebacken wurde und jemandem schmeckt, ist nichts Geringeres als ein Kunstwerk“, sagte der Künstler Thomas Preibisch vom Institut.

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