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Kultur

Zahl der Toten nach Sturzflut im Himalaya auf 955 gestiegen - Rund 4500 Vermisste

Stern ·
Zahl der Toten nach Sturzflut im Himalaya auf 955 gestiegen - Rund 4500 Vermisste

Fünf Tage nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet wird das Ausmaß der Katastrophe immer deutlicher.

Insgesamt wurden nach jüngsten Behördenangaben 955 Todesopfer bestätigt, 939 in Nepal und 16 in der autonomen Region Tibet in China.

In Nepal werden zudem noch 3925 Menschen vermisst, in China 546.

Dem EU-Satellitendienst Copernicus zufolge wurden bei der Naturkatastrophe mindestens 2500 Gebäude zerstört.

Insgesamt werden in Nepal 592 ausländische Staatsbürger vermisst.

Darunter sind nach Angaben der nepalesischen Tourismusbehörde mindestens acht Deutsche.

Die nepalesischen Behörden korrigierten am Montag die Zahl der Vermissten nach unten.

Demnach werden derzeit 639 Arbeiter vermisst, die in Wasserkraftwerken oder auf Baustellen für neue Staudämme gearbeitet hatten.

Zuvor war von 933 Vermissten die Rede gewesen.

Aktivisten äußerten indes Zweifel an den niedrigen offiziellen Opfer- und Vermisstenzahlen aus China .

Tencho Gyatso von der International Campaign for Tibet forderte „überprüfte und vollständige Informationen“.

Die Sturzflut hatte am vergangenen Mittwoch im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet im Himalaya ganze Ortschaften überschwemmt und mitgerissen.

Rettungskräfte beiderseits der Grenze suchen weiter nach Überlebenden.

Direkt nach der Sturzflut hatte die EU ihren Satellitendienst Copernicus aktiviert, um die Maßnahmen vor Ort zu unterstützen.

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