Ukraine: Drohnenangriff auf Munitionslager bei Kyjiw tötet 37 Menschen
Nach einem russischen Drohnenangriff auf ein mutmaßliches Munitionslager nahe der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw sind ukrainischen Regierungsangaben zufolge mindestens 37 Menschen getötet worden. Der Gouverneur der Region Kyjiw, sprach darüber hinaus von zahlreichen Verletzten und Hunderten Menschen, die in Sicherheit gebracht werden mussten.
Die ukrainischen Behörden teilten mit, dass die Attacke im Dorf Myla im Bezirk Butscha einen Großbrand und Explosionen verursacht und zahlreiche Menschen zur Flucht gezwungen habe. In der Folge sei ein Feuer ausgebrochen, »begleitet von Explosionen«. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen des Verdachts ein, dass auf dem Gelände illegal explosives Material gelagert worden sei. Selenskyj nannte keine Details, schrieb aber: »Es gibt Vorschriften: Munition darf es nicht neben Häusern und anderen Wohngebäuden geben«.
Russland hatte in der Nacht auch Angriffe auf weitere ukrainische Städte und Regionen verübt. Bei Attacken auf das Gebiet Odessa am Schwarzen Meer und die Städte Krywyj Rih in der Landesmitte und Saporischschja im Süden wurden ukrainischen Behörden zufolge mindestens elf Menschen verletzt.
Auch die Ukraine griff erneut Ziele in Russland und den besetzten Gebieten an. Russische Behörden sprachen von insgesamt vier Toten durch ukrainische Drohnenangriffe, drei davon in der russischen Grenzregion Belgorod und ein weiterer auf der Krim.
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