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An Land - Können Fische längere Zeit ohne Wasser überleben?

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An Land - Können Fische längere Zeit ohne Wasser überleben?

Fische sind auf Wasser angewiesen, weil ihre Kiemen dort Sauerstoff aufnehmen. Landet ein Aquarienfisch außerhalb seines Beckens, ist er allerdings nicht unbedingt sofort verloren. Wie lange er durchhält, hängt vor allem davon ab, wie schnell seine Kiemen austrocknen.

Beim Atmen strömt Wasser durch die Kiemen, wo Sauerstoff aufgenommen und Kohlenstoffdioxid abgegeben wird, erklärt PETBOOK . An der Luft fallen die empfindlichen Kiemenblättchen ohne Wasser in sich zusammen. Solange sie feucht bleiben, ist ein begrenzter Gasaustausch möglich. Trocknen sie aus, bricht die Sauerstoffversorgung zusammen.

Viele Aquarienfische können einige Minuten außerhalb des Wassers überleben, solange ihre Kiemen nicht austrocknen. Werden sie rasch zurückgesetzt, können sie sich wieder erholen. Wie viel Zeit genau bleibt, hängt von der Fischart ab.

Selbst nach längerer Zeit sollte ein herausgesprungener Fisch daher nicht vorschnell aufgegeben werden. Ein Blick auf die Kiemen zeigt, ob der Fisch noch lebt. Sind dort Bewegungen erkennbar, gehört das Tier umgehend zurück ins Wasser .

Einige Fischarten kommen an Land wesentlich besser zurecht. Der Afrikanische Raubwels besitzt beispielsweise ein zusätzliches Atmungsorgan, mit dem er Sauerstoff direkt aus der Atmosphäre aufnehmen kann. Während Trockenperioden gräbt er sich in Schlamm ein und bewältigt sogar kleinere Strecken außerhalb eines Gewässers.

Auch der Arapaima verfügt über eine außergewöhnliche Anpassung: Der riesige Süßwasserfisch nimmt Luft über das Maul auf. Dadurch kann er bis zu 24 Stunden außerhalb des Wassers überstehen. Diese Form der Atmung entwickelt sich bereits in einer frühen Lebensphase.

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