US Open: Hommage an NBA-Legende: Das bedeutet der Auftritt von Osaka
Bei Grand-Slam-Turnieren sind alle Blicke auf Naomi Osaka gerichtet.
Auch in New York präsentiert der Tennisstar ein spektakuläres Outfit.
Mit diesem ehrt sie eine Basketball-Ikone.
Naomi Osaka hat bei ihrem Erstrundensieg bei den US Open mit einem spektakulären Outfit erneut für Aufsehen gesorgt.
Der japanische Tennisstar lief vor dem 7:6 (8:6), 7:6 (7:3) gegen die Russin Anastassia Sacharowa mit einem langen, hellen Kleid mit Umhang samt Kapuze auf und trug die Haare zu eng am Kopf geflochtenen Zöpfen.
Schon bei den vergangenen Grand-Slam-Turnieren hatte Osaka modisch außergewöhnliche Akzente gesetzt.
Ihr Auftritt in New York war nun eine Hommage an die Basketball-Legende Allen Iverson. „Ich mag ihn wirklich sehr“, sagte Osaka nach dem Sieg auf dem Platz.
Der heute 51-Jährige war während seiner Karriere sowohl ein spektakulärer Aufbauspieler als auch eine Mode-Ikone.
So prägte Iverson in den 1990er und 2000er-Jahren einen an die Hip-Hop-Kultur angelehnten Kleidungsstil in der NBA.
Zudem trug er früher Cornrows und Stirnband auf dem Feld, wie es nun auch Osaka im Arthur Ashe Stadion tat.
Osaka: Er ist für mich ein Vorbild „Für mich ist er ein Wegbereiter“, sagte Osaka in der Pressekonferenz vor der Partie, in der sie bereits ein Iverson-Shirt trug. „Ich sehe zu ihm auf, weil er in der Mode viel bewirkt hat, ob bewusst oder unbewusst.
Er hat die Art und Weise, wie sich NBA -Spieler kleiden, verändert.
Auch die ganze Diskussion um Kleidung im Sport und den persönlichen Ausdruck durch Stil – da ist er für mich ein Vorbild.“ Auf Nachfrage sagte die zweimalige US-Open -Siegerin, dass sie Iverson noch nie getroffen habe, dieser aber hoffentlich ihren Auftritt sehe.
Dieser Wunsch erfüllte sich. „Wow, was eine Ehre!!“, schrieb Iverson bei Instagram schon vor dem Match.
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