Donnerstag, 15. Oktober 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
› Sonnenbeobachtung im Heliumballon: Sunrise III liefert superscharfe Bilder der Sonnenoberfläche› Transfer-Strategie steht - So plant Köln mit El Mala im Winter› Norwegische Presse zur BVB-Blamage - „Schockwellen durch Deutschland“› Bayer-Star Tella verrät das Europa-Ziel - „Im Mai wollen wir in Frankfurt sein!“› Welches Spiel er überraschend nicht schaut - Klopps Plan für die nächste DFB-Nominierung› Neuer Mr. Derby - Jetzt RASCHLT's Klartext bei Dynamo Dresden› Sechs Ligaspiele ohne Sieg - So denkt Ex-Trainer Eichner über die KSC-Krise› Sonntag gegen Hoffenheim - Gladbach droht der Peinlich-Rekord!› Erst „Herzinfarkt“, dann Jubel-Sprint - Fortuna haucht Ende neues Leben ein!› Nie zuvor gesehene Videos - Neue Doku über Michael Jackson angekündigt› Sonnenbeobachtung im Heliumballon: Sunrise III liefert superscharfe Bilder der Sonnenoberfläche› Transfer-Strategie steht - So plant Köln mit El Mala im Winter› Norwegische Presse zur BVB-Blamage - „Schockwellen durch Deutschland“› Bayer-Star Tella verrät das Europa-Ziel - „Im Mai wollen wir in Frankfurt sein!“› Welches Spiel er überraschend nicht schaut - Klopps Plan für die nächste DFB-Nominierung› Neuer Mr. Derby - Jetzt RASCHLT's Klartext bei Dynamo Dresden› Sechs Ligaspiele ohne Sieg - So denkt Ex-Trainer Eichner über die KSC-Krise› Sonntag gegen Hoffenheim - Gladbach droht der Peinlich-Rekord!› Erst „Herzinfarkt“, dann Jubel-Sprint - Fortuna haucht Ende neues Leben ein!› Nie zuvor gesehene Videos - Neue Doku über Michael Jackson angekündigt
Sport

US Open: Alexander Zverev zieht nach drei Sätzen ins Endspiel ein

Der Spiegel Sport ·
US Open: Alexander Zverev zieht nach drei Sätzen ins Endspiel ein

Alexander Zverev lächelte verschmitzt nach dem Matchball und ließ sich ausgiebig feiern: Deutschlands Tennisstar ist mit einer abgeklärten Vorstellung ins Finale der US Open eingezogen und hat die Krönung seines Jahres vor Augen. In der Neuauflage des Olympiafinales von 2021 besiegte der amtierende French-Open-Sieger den Russen Karen Chatschanow mit 6:3, 7:6 (9:7), 7:6 (8:6). 13 Sätze hat Zverev nach holprigem Turnierbeginn nun in Folge gewonnen.

»Nach der zweiten Runde saß ich gegen 3 Uhr morgens mit meinem Team in der Kabine, wir haben uns kaputt gelacht darüber, wie schlecht ich gespielt habe. Dieser Humor hat mir am nächsten Tag auf dem Trainingsplatz geholfen«, sagte Zverev danach auf dem Platz. »Ich habe mich offensichtlich verbessert, sonst stünde ich nicht im US-Open-Finale.«

Auf den Hamburger wartet jetzt als letzte Hürde im Endspiel am Sonntag ein Lokalmatador, entweder Ben Shelton oder Frances Tiafoe – gegen beide weist Zverev eine überragende Erfolgsbilanz auf, allerdings wird er auch gegen die US-Fans anspielen müssen. »Es wird etwas Besonderes, jeder hier liebt die beiden. Hoffentlich kann ich dafür sorgen, dass der American Dream nicht wahr wird«, erklärte Zverev.

Auf den Tag 25 Jahre nach den erschütternden Terroranschlägen auf die USA standen die Halbfinals im Zeichen von 9/11 . Das Datum war auf den Hardcourt im Arthur Ashe Stadium geprägt, Zuschauer weinten bei der Nationalhymne. Dann gehörte der Court in New York den Protagonisten, die sich seit der Juniorenzeit kennen. Chatschanow, nur als Nummer 50 der Welt ins Turnier gestartet, sei ein »harter Arbeiter«, so Zverev: »Wir nennen ihn den Professor, er weiß alles über Tennis, ich habe riesigen Respekt vor ihm.«

Zverev aber hatte den 30-Jährigen auch bestens studiert. Sein starker Aufschlag, seine Physis und Ruhe bereiteten ihm vor den Augen der Hollywoodstars Matthew McConaughey und Woody Harrelson sowie des brasilianischen Fußballidols Ronaldo den Weg in sein drittes Grand-Slam-Finale 2026.

Im vierten Match in Folge blieb Zverev zudem ohne Satzverlust, auch wenn der frühere Top-20-Spieler Chatschanow zeitweise ebenbürtig agierte und beide im zweiten Durchgang teils mitreißende Ballwechsel zeigten. Boris Becker lobte besonders Zverevs körperliche Stärke, die sich in den entscheidenden Momenten bezahlt mache. »Nicht umsonst ist er der Weltmeister im Training«, erklärte er bei Sporteurope.tv.

Dann kann Zverev sein Jahr, in dem er gewiss auch von den Verletzungen beziehungsweise Schwächephasen von Jannik Sinner und Carlos Alcaraz profitierte, weiter veredeln: Kein Spieler gewann 2026 mehr Matches, bei den French Open fand seine schier endlose Jagd nach einem Major-Triumph ein Ende, nun kann er das Jahr gleich mit zwei Grand-Slam-Siegen abschließen – das gelang 1989 Boris Becker als bislang einzigem Deutschen (Wimbledon, US Open).

Zusätzlich würde für Zverev mit einem New-York-Sieg auch Rang eins in der Weltrangliste in Reichweite rücken.

Vollständigen Artikel bei Der Spiegel Sport lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.spiegel.de — der Inhalt gehört Der Spiegel Sport.

Mehr von Der Spiegel Sport

Alle ansehen ›

Mehr in Sport

Alle ansehen ›