Auszeichnung: „Freundliche Atmosphäre“: Ansbach ist Bahnhof des Jahres
Einmal im Jahr kürt eine Jury den Bahnhof des Jahres.
Das sind die Gründe, wieso ihre Wahl diesmal auf den im mittelfränkischen Ansbach fiel.
Gute Anbindung und freundliche Atmosphäre: Der Bahnhof in Ansbach ist Bahnhof des Jahres 2026.
Auch die Service-Angebote in dem Bahnhof in Mittelfranken hätten die Jury aus Verkehrs- und Tourismusexperten überzeugt, teilte das Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene e.V. mit.
Es ist bereits der achte Bahnhof in Bayern, der den Titel erhält.
Der Bahnhof in Ansbach empfange die Reisenden nach mehrjährigem Umbau in heller und freundlicher Atmosphäre, begründete die neunköpfige Jury.
Die Wartehalle sei lichtdurchflutet und punkte mit geschwungenen Holzbänken und stilvollen Deckenleuchten.
Bahnsteige und Unterführung seien ebenfalls umfassend saniert worden und barrierefrei zugänglich.
Gut erreichbar mit Bus, Auto oder Fahrrad Die Jury lobte zudem die gute Anbindung des Bahnhofs: „Der Busbahnhof befindet sich in Ansbach unmittelbar vor dem Bahnhofsgebäude und ist somit auf denkbar kurzem Wege erreichbar“, hieß es in der Begründung .
Zudem gebe es verschiedene Parkmöglichkeiten für Autos und Abstellplätze für Fahrräder – darunter auch abschließbare für hochwertige Räder.
Ferner punkte der Bahnhof mit zusätzlichen Sitzgelegenheiten in den Grünflächen neben dem Gebäude, die Reisende bei gutem Wetter nutzen könnten.
Dazu gebe es Schließfächer für Reisegepäck und eine öffentliche Toilette auf dem Vorplatz.
Die Allianz pro Schiene vergibt den Titel für den Bahnhof des Jahres seit 2004.
In Bayern wurden bisher Oberstdorf (2006), Landsberg am Lech (2007), Aschaffenburg (2012), Murnau (2013), Bayerisch Eisenstein (2017), Altötting (2020) und Coburg (2022) ausgezeichnet.
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