Notfälle: Reetdachhaus nach großflächigem Stromausfall in Flammen
Ein Netzfehler legte am Morgen in fünf Kreisen Schleswig-Holsteins den Strom für rund 40.000 Menschen lahm.
Auf den Stromausfall folgten Brände mit teils enormen Schadenshöhen.
40.000 Menschen waren am Morgen von einem großflächigen Stromausfall in Schleswig-Holstein betroffen.
Die Störung im Stromnetz betraf die Kreise Nordfriesland, Dithmarschen, Steinburg, Schleswig-Flensburg und Rendsburg-Eckernförde. „Die Störung wurde ausgelöst von einem Fehler im 110.000-Volt-Hochspannungsnetz, durch den sich mehrere Umspannwerke abgeschaltet haben“, hieß es auf der Seite des Energiedienstleisters SH Netz.
Die Ursache für die Überspannung sei aktuell noch ungeklärt.
Nach gut zwei Stunden die Entwarnung: Alle Umspannwerke seien wieder am Netz.
Einem Sprecher zufolge haben nur wenige Haushalte in unmittelbarer Nähe der Störungsquelle in Friedrichstadt (Kreis Nordfriesland) noch keinen Strom .
Allerdings sei die Lage dynamisch, man könne nicht sagen, wann alle Haushalte wieder versorgt werden können.
Zuvor hatte die „Shz“ berichtet.
Feuer in Reetdachhaus verursacht halbe Million Euro Schaden Infolge der Überspannung kam es unter anderem im Umspannwerk Friedrichstadt zu einem Feuer an einem Überspannungsableiter.
Auch im Umspannwerk in Linden (Kreis Dithmarschen) hat es einen Schmorbrand mit Rauchentwicklung an einer Mittelspannungsanlage gegeben, wie ein Polizeisprecher mitteilte.
Verletzte gab es nach Angaben von Polizei und Feuerwehr in beiden Fällen nicht.
Außerdem ist in einem Reetdachhaus in Bunsoh ( Kreis Dithmarschen ) ein Stromkasten in Brand geraten.
Das Feuer griff auf das gesamte Haus über, es steht laut Polizei ebenfalls im Kontext der Stromschwankungen.
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