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„Alles andere als ein Geschenk“ - Eberl spricht ehrlich über Bayern-Verlängerung!

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„Alles andere als ein Geschenk“ - Eberl spricht ehrlich über Bayern-Verlängerung!

München – Diese Unterschrift hat ihn nicht kaltgelassen! Am Dienstagabend gab der FC Bayern nach der Aufsichtsratssitzung die Verlängerung der Verträge von Sportvorstand Max Eberl (52) und CEO Jan-Christian Dreesen (58) jeweils bis Sommer 2029 bekannt. Insbesondere im Fall von Eberl war das keine Selbstverständlichkeit, denn dessen Zukunft bei den Münchnern stand wegen interner Zweifel lange auf der Kippe, ehe er das wichtigste Gremium des Vereins um Präsident Herbert Hainer (72) und Ehrenpräsident Uli Hoeneß (74) mehrheitlich von sich überzeugen konnte. Vor dem Bundesliga-Start seiner Bayern am heutigen Freitagabend gegen den VfB Stuttgart (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) äußerte sich Eberl nun erstmals zu seiner Verlängerung – und gab dabei spannende Einblicke in seine Gefühlswelt.

Eberl: „Ich bin sehr, sehr froh und auch sehr, sehr stolz. Meine Verlängerung ist alles andere als ein Geschenk. Das war wirklich Arbeit, das war ein Weg. Ich freue mich aber darüber, dass das auch gesehen wurde und wird – und dass ich jetzt das Vertrauen noch mal bekommen habe.“ Der Sportchef gibt offen zu, dass er den Prozess hin zu seinem neuen Vertrag alles andere als leicht fand!

Das begründet er unter anderem damit, dass es rund um seinen Amtsantritt im März 2024 viele personelle Änderungen im Klub gab: „Auf Bayern München kannst du dich nicht vorbereiten. Da kann dir auch keiner sagen, was passiert – Bayern München musst du erfahren, musst du spüren mit Leib und Seele“, sagt Eberl und erklärt: „Wir hatten doch einige Fluktuationen, auch in der Vorstandsebene. Es ist ein Max Eberl dazu gekommen, ein Michael Diederich (ehemaliger Finanzvorstand; Anm. d. Red.) war neu. Jetzt ist ein Rouven Kasper neu (seit Januar Marketing-Chef; Anm. d. Red.). Ein Jan-Christian Dreesen kam wieder zurück (seit Mai 2023 CEO; Anm. d. Red.). Das war damals die Situation.“

Und weiter: „Ich habe dann versucht, meinen Fokus zu legen und Dinge anzunehmen, die man mir sagt. Ich bin ja nicht so, dass ich sage: Ich weiß, wie es funktioniert. Bayern München kannst du lernen, wenn du drin bist.“

Was Eberl damit meint: In seinen bisherigen zweieinhalb Jahren als Bayern-Boss musste er intern wie extern immer wieder Kritik einstecken – mal ging es um seine Art bei Verhandlungen, die intern mehrfach als zu locker bewertet wurde, mal ging es um mangelnde Absprache mit dem Aufsichtsrat und mal um Fehler in der Kommunikation generell – beispielsweise rund um die Trennung von Thomas Müller (36/jetzt Vancouver Whitecaps), dem Eberl erst öffentlich eine Verlängerung in Aussicht gestellt hatte und dem dann im Sommer 2025 jedoch kein neuer Vertrag angeboten worden war.

Besonders hart trafen Eberl brisante Aussagen von Hoeneß vor dem DFB-Pokalfinale am 23. Mai gegen Stuttgart (3:0). Damals sagte der Klub-Patron im SPIEGEL-Podcast vor der Partie, dass es noch Zweifel am Sportchef gebe und die Wahrscheinlichkeit einer Verlängerung nur bei 60:40 liege. Eberl dazu: „Das war eine Situation, wo ich mich eigentlich über das Pokalfinale gefreut habe. Das wurde ein bisschen übertüncht. Dennoch glaube ich, haben wir es als Verein sehr gut gelöst.

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