Rückschlag auf Transfermarkt - Bundesliga-Profi sagt Energie Cottbus ab
Rohrkrepierer statt Rettungsanker? Der Deadline-Day hat Energie Cottbus nicht die erhofften Verstärkungen für die Zweitliga-Saison gebracht. Bis zum späten Abend lagen keine Vollzugsmeldungen vor.
Die Lausitzer hatten sich in den Tagen davor mit zahlreichen Alternativen für die Problempositionen links hinten, Innenverteidigung sowie im Sturm beschäftigt. Am Ende gestaltete sich der Verlauf des Dienstags schwierig. Hinter den Kulissen glühten nach BILD-Informationen wohl verzweifelt die Drähte, aber es ergaben sich noch keine vollendeten Transfers.
So durfte Angreifer Mikkel Kaufmann (25) den 1. FC Heidenheim anscheinend nicht per Leihe verlassen. Auch sonst fing sich Cottbus eine Absage ein.
Allerdings fing sich Cottbus derweil auch eine Absage ein. Ex- Dynamo-Dresden -Verteidiger Julian Pauli (21) entschied sich offenbar für eine Station im Ausland, lehnte eine Anfrage des FC Energie nach BILD-Informationen ab. Bei Anton Donkor (28, Schalke) waren die Lausitzer offenbar nicht überzeugt genug. Der Linksverteidiger stand zwar auf der vereinsinternen Liste, wurde letztlich anscheinend nicht kontaktiert.
Die freigebliebenen Stellen dürften in den nächsten Tagen mit vertragslosen Profis nachbesetzt werden. Dies ist nicht nur möglich, sondern Trainer-Manager Claus-Dieter Wollitz (61) hat in den letzten Transferperioden davon regelmäßig Gebrauch gemacht.
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