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Rohstoff-Deal: Trump sichert sich Venezuela-Erdöl – sinken jetzt die Benzinpreise?

Stern ·
Rohstoff-Deal: Trump sichert sich Venezuela-Erdöl – sinken jetzt die Benzinpreise?

65 Milliarden Barrel Öl, 100 Milliarden Dollar Investitionen.

US-Präsident Donald Trump sichert sich Ölvorkommen in Venezuela – wie wirkt sich das auf die Spritpreise aus? Venezuela ist das Land mit den weltweit größten Erdölreserven – und die USA greifen zu: Mit einem beispiellosen Deal sichert sich die Regierung der USA die Kontrolle über ein Fünftel der venezolanischen Rohölreserven.

Konkret geht es um 65 Milliarden Barrel – dafür soll das südamerikanische Land Investitionen in Höhe von 100 Milliarden Dollar sowie rund 200 Milliarden Dollar an Lizenzgebühren und Steuern erhalten.

US-Präsident Donald Trump will mithilfe der Vereinbarung die strategische Ölreserve der USA wieder auffüllen.

Außerdem: niedrigere Benzinpreise.

Auch in den USA sind die Spritkosten durch den Irankrieg nach oben geschnellt.

Wird die Fahrt zur Zapfsäule nun also wieder erschwinglich? Theoretisch ja.

Denn die Kosten für Benzin und Diesel hängen vom Ölpreis ab, und der wiederum wird anhand des weltweiten Angebots gebildet.

Je mehr von dem Rohstoff verfügbar ist, desto niedriger ist üblicherweise der Preis.

Doch so schnell wird das venezolanische Erdöl nicht auf den Markt kommen.

Denn nach jahrzehntelanger Misswirtschaft (und US-Sanktionen) befindet sich die Förderinfrastruktur des Landes in einem desolaten Zustand.

Die Rohölproduktion beläuft sich auf rund 1,2 Millionen Fass pro Tag – die USA pumpen pro Tag die zehnfache Menge aus dem Boden.

Erdölförderung wird 25 Jahre dauern Die vereinbarten 65 Milliarden Barrel liegen in 17 Ölfeldern, unter anderem im Orinoco-Gürtel.

Die Berechnung basiert dabei auf einer Förderquote von 20 Prozent, die zwar als technisch machbar gilt, aber bislang unerreicht ist.

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