Konzern kündigt Ermittlungen an: Bericht: Novartis stoppt nach Todesfällen Zelltherapie-Studien
Bei CAR-T-Therapien werden Immunzellen gezielt verändert, um erkrankte Krebszellen zu bekämpfen. Nun stoppt der Schweizer Pharmakonzern Novartis mehrere Studien. Grund sind drei Todesfälle infolge schwerer Immunreaktionen.
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat einem Medienbericht zufolge nach dem Tod von drei Patienten mehrere klinische Studien für eine experimentelle Therapie ausgesetzt. Ende August seien acht Studien zu Behandlungen von Autoimmun- und neurologischen Erkrankungen gestoppt worden, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf einen Unternehmenssprecher. Grund seien drei tödliche Fälle einer schweren Immunreaktion. Wann sich diese ereigneten, ist unklar.
Novartis nehme eine umfassende Überprüfung der Vorfälle vor, sagte der Sprecher gegenüber der Zeitung. Eine derartige Immunreaktion sei ein bekanntes Risiko bei der sogenannten CAR-T-Zell-Therapie. Das Unternehmen arbeite mit unabhängigen Sicherheitsgremien zusammen und teile seine Erkenntnisse mit den Aufsichtsbehörden.
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