Rhein-Erft-Kreis: Polizei vermutet vorsätzliche Tat nach Störung an Umspannwerk in NRW
Nach einer Störung an einem Umspannwerk in Bergheim im Rhein-Erft-Kreis in Nordrhein-Westfalen geht die Polizei von einer vorsätzlichen Tat aus. »Wir gehen nach aktuellem Ermittlungsstand nicht von einem technischen Defekt, sondern von einer vorsätzlichen Tat, also einer Straftat, aus«, sagte ein Sprecher der Polizei Essen. Zu den möglichen Hintergründen und zum genauen Motiv sei bislang nichts bekannt.
Die Polizei war am Dienstagabend gegen 20 Uhr wegen einer technischen Störung zu dem Umspannwerk im Bergheimer Ortsteil Rheidt gerufen worden. Nach bisherigen Erkenntnissen führte ein Kurzschluss zum Ausfall mehrerer Leitungen. Die allgemeine Stromversorgung sei dadurch jedoch nicht beeinträchtigt worden. Das Umspannwerk gehört dem Energieversorger Amprion, der den Vorfall bestätigte. Die Polizei Essen hat die Ermittlungen übernommen. Nach eigenen Angaben steht sie dabei in engem Austausch mit Amprion und dem Netzbetreiber RWE.
Erst am Dienstagmorgen hatten Unbekannte in der Nähe des Kohlekraftwerks Jänschwalde in Brandenburg versucht, Kurzschlüsse an Höchstspannungsleitungen herbeizuführen. In zwei Fällen gelang dies nach Angaben der Behörden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Sabotage.
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