„Alles Gute für den Umzug“ - Briten-Premier: Kein Polizeischutz für die Sussexes
Großbritannien – Falls Harry und Meghan bei ihrer geplanten Rückkehr nach Großbritannien doch noch auf staatlich finanzierten Polizeischutz gehofft haben: Das dürfte sich erledigt haben, bevor sie überhaupt britischen Boden betreten haben. Der britische Premierminister Andy Burnham fand auf die Frage nach der Kostenübernahme für die Sicherheit des Paares eine stilvoll-kühle Antwort: „Nun, das ist eine private Angelegenheit. Es ist eine Sache für Harry und Meghan und wir wünschen ihnen alles Gute für ihren Umzug.“ Das berichtet die „BBC“.
Seit seinem Rückzug als arbeitender Royal kämpft Prinz Harry rechtlich gegen das britische Innenministerium um Polizeischutz. Er stand deswegen bereits mehrfach als Kläger vor Gericht – und scheiterte. Harrys Anwältin behauptete damals übrigens vor Gericht, er könne seine Frau und die beiden Kinder nicht mehr in seine Heimat bringen, da dies zu gefährlich sei.
Auch bei seinem letzten Besuch in Großbritannien für ein Invictus-Games-Event wurde sein Antrag auf ein Sicherheitspaket abgelehnt. Eine Quelle aus dem Umfeld der Sussexes wirft dem Innenministerium vor, „vorsätzlich Bedingungen“ zu schaffen, „die es nahezu unmöglich machen“, sich im Land zu bewegen.
Als Harry und Meghan im Januar 2020 ihren Rückzug von ihren königlichen Pflichten ankündigten, lehnte die verstorbene Königin Elizabeth II. ein „halb drinnen, halb draußen“-Modell ab – royale Pflichten bei gleichzeitigen kommerziellen Aktivitäten. Sie stellte klar, dass die beiden nicht „die Verantwortlichkeiten und Pflichten fortführen“ könnten, „die mit einem Leben im öffentlichen Dienst einhergehen“. Das Paar konterte: „Wir alle können ein Leben im Dienst führen. Dienst ist universell.“
Der gut informierte britische „Guardian“ schätzte die Kosten für den umfangreichen Sicherheitsschutz der Sussexes 2020 in England auf zwei bis fünf Millionen Pfund pro Jahr (2,34 Millionen Euro bis 5,84 Millionen Euro). Auch in den USA zahlen sie Schätzungen zufolge mehrere Millionen Dollar jährlich für ihre Sicherheit. In Harrys Heimat werden sie diese Kosten wohl auch in Zukunft nicht loswerden.
Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild Unterhaltung.