Medienberichte: Spur in Leipziger Drohnen-Vorfall führt zu russischem Geheimdienst
Die Bundesregierung hat bekannt gegeben, was die Ermittlung zur Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle ergeben hat.
Medienberichten zufolge steckt Russland dahinter.
Der Drohnen-Vorfall vom Flughafen Leipzig war Berichten des „ Spiegels “ und „Bild“-Zeitung zufolge ein Anschlagsversuch im Auftrag Russlands .
Die Spur führe „mutmaßlich zu einem russischen Geheimdienst“, heißt es unter Berufung auf Sicherheitskreise.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und Außenminister Johann Wadephul wollten im Lauf des Tages vor die Öffentlichkeit treten und über den Fall informieren.
Bundeskanzleramt und Bundesinnenministerium lehnen bislang einen Kommentar ab.
Das Auswärtige Amt antwortete zunächst nicht auf die Bitte um eine Stellungnahme.
Merz kündigt „angemessene Reaktion“ an Bundeskanzler Friedrich Merz hatte zuletzt eine baldige und mit den internationalen Partnern abgestimmte Reaktion auf hybride Bedrohungen Russlands angekündigt.
Die Ermittlungen stünden kurz vor dem Abschluss, sagte der CDU-Politiker im ARD-Sommerinterview. „Wir haben eine weitgehende Einigung in der Bundesregierung , wie wir reagieren, und das werden wir in den nächsten Tagen auch klar zum Ausdruck bringen“, kündigte Merz an.
Auf die Frage, ob Deutschland überhaupt angemessen reagieren könne, falls Russland hinter dem Angriff stecke, sagte Merz: „Warten wir mal ab, was angemessen reagieren heißt.“ Leipziger Drohnenvorfall war hybrider Angriff Russlands Experten hatten hinter dem Drohnenangriff auf den sächsischen Flughafen schon unmittelbar danach einen hybriden Angriff Russlands vermutet.
Der Vorfall hat die Debatte über die Sicherheit der kritischen Infrastruktur in Deutschland und mögliche Gegenmaßnahmen verschärft.
Zu dem Zwischenfall in Leipzig war es am 5.
August gekommen.
Nach Angaben der Behörden war eine Drohne mit Sprengstoff beladen, detonierte aber nicht.
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