Donnerstag, 3. September 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
Kultur

Formel 1: Das Monza-Gefühl: Antonellis erstes Heimspiel an WM-Spitze

Stern ·
Formel 1: Das Monza-Gefühl: Antonellis erstes Heimspiel an WM-Spitze

Der Druck der Jäger wächst - und ausgerechnet in Italien muss Kimi Antonelli vom Ende des Feldes starten.

Wie der Formel-1-Führende damit in Monza umgeht.

Der Fabelkarriere des Formel-1-Wunderjungen Kimi Antonelli hätte Papa Marco beinahe im Weg gestanden. „Mein Vater wollte nicht, dass ich Rennen fahre, denn Motorsport ist zwar ein wunderbarer Sport, kann aber bisweilen sehr grausam sein.

Er hatte das selbst erlebt und befürchtete, dass ich große Enttäuschungen erleben könnte“, erzählte der Mercedes-Jungstar unlängst der italienischen Ausgabe des Magazins „GQ“.

Zum Glück setzte sich Kimi Antonelli durch und kommt jetzt als erster italienischer WM-Spitzenreiter seit der Legende Alberto Ascari 1953 zum Heimrennen nach Monza.

Bei 59 Punkten Vorsprung auf die ersten Verfolger sind Antonellis Chancen, jüngster Formel-1 -Weltmeister zu werden, weiter bestens.

In den Gefühlsrausch der Tifosi, der sonst die Ferrari-Fahrer im Königlichen Park empfängt, dürfte diesmal auch der Silberpfeil-Pilot eintauchen können. „Ich freue mich riesig.

Ich gehe die Sache definitiv mit einer anderen Einstellung und Denkweise an, und ich habe das Gefühl, dass ich das Wochenende viel mehr genießen kann“, sagte Antonelli.

Keine Rücksicht: Startplatzstrafe nach Motorenwechsel Bei seiner Monza -Premiere im Vorjahr drehte er sich im Training von der Strecke, kassierte im Rennen eine Zeitstrafe und musste sich mit Rang neun begnügen.

Die Fehlerserie der Vorsaison aber liegt weit hinter Antonelli, dank einer steilen Lernkurve und der neuen Auto-Generation dominierte der Italiener die erste Saisonphase.

Zuletzt allerdings hat die Konkurrenz deutlich aufgeholt. „Der Job ist noch nicht erledigt.

Es muss noch viel passieren, wir müssen noch vieles erreichen“, mahnte Antonelli.

Ganz unsentimental entschieden er und Mercedes sich, in Monza eine in den nächsten Rennen unausweichliche Startplatzstrafe für einen unerlaubten Motorenwechsel in Kauf zu nehmen. „In unserem Sport werden keine Sentimentalitäten belohnt“, erklärte Teamchef Toto Wolff. „Unsere Berechnungen haben ergeben, dass dies die beste Strecke dafür ist.

Natürlich berücksichtigen Algorithmen die Nationalität nicht.

Vollständigen Artikel bei Stern lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

Dieses Thema bei anderen Medien

Mehr von Stern

Alle ansehen ›

Mehr in Kultur

Alle ansehen ›