Sparen und Anlegen: Vergleichsportal: Niedrige Zinsen bei Sparkassen im Osten
Wer sein Geld flexibel anlegen will, bekommt bei vielen Regionalbanken im Osten laut Verivox nur Mini-Zinsen.
Die Sparkassen halten dagegen: Tagesgeld sei nicht alles.
Welche Anlagen es noch gibt.
Viele regional verankerte Banken zahlen laut einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox nur sehr niedrige Zinsen auf dem Tagesgeldkonto.
Im Vergleich dazu gibt es laut der Analyse bei überregionalen Banken im Schnitt mehr als dreimal so hohe Tagesgeldzinsen wie etwa bei den Sparkassen, teilte das Vergleichsportal mit.
So bietet etwa jede dritte ostdeutsche Sparkasse weniger als 0,25 Prozent Zinsen.
Bei überregionalen Banken würden im Schnitt 1,47 Prozent Zinsen angeboten.
Die Sparkassen verweisen auf höhere Kosten und eine tiefe Verankerung und entsprechenden Service in der Fläche.
Was kosten mich niedrige Zinsen ganz konkret? Mehr als viele denken.
Wer laut Verivox 10.000 Euro Tagesgeld ein Jahr lang zum Zinssatz von 0,25 Prozent anlegt, streicht dafür insgesamt 25 Euro Zinsen ein.
Hätte man das gleiche Geld zum bundesweiten Durchschnittszins überregionaler Banken (1,47 Prozent) angelegt, wären es 147 Euro gewesen.
Beim höchsten Zinssatz, den das Vergleichsportal mit 2,75 Prozent bei einer Bank in Hamburg feststellte, wären es sogar 275 Euro gewesen.
Warum ist der Tagesgeldzins bei Sparkassen oft so niedrig? Sparkassen und regionale Genossenschaftsbanken sind beim Tagesgeld schon seit längerem deutlich zurückhaltender als bundesweit aktive Anbieter.
Der ostdeutsche Sparkassenverband verwies auf 1.435 Standorte in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.
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